Hobbiton – Das bezaubernde Dorf aus „Herr der Ringe“

Hobbiton liegt auf der Nordinsel Neuseelands, 180km südöstlich von Auckland. Es ist das magische Dorf, das speziell für die Verfilmung der „Herr der Ringe“ Trilogie erbaut wurde. Bis zum heutigen Tag wird das Dorf so erhalten, als wäre es nach wie vor bewohnt. Die Kamine rauchen, es wächst Gemüse in den Gärten, die Wäsche der Hobbits trocknet an der Leine und das Brennholz ist vor den Hütten aufgeschichtet. Die Szenerie erscheint täuschend echt.

Magisches Hobbiton – Foto von Lucie, „Blondine unterwegs“

Die Entstehung Hobbitons

Der Erbau von Hobbiton begann im Jahr 1999 auf einer privaten Schafsfarm. Aufgrund der benötigten schweren Maschinerie kam sogar die neuseeländische Armee zur Hilfe. Eigentlich sollte die Konstruktion geheim gehalten werden. Dies erwies sich jedoch als schwierig – besonders für so manche Soldaten nach ein paar Bierchen im örtlichen Lokal.. Nach acht Monaten Bauarbeiten wurden 39 Hütten fertiggestellt. Interessanterweise wurde nach der Vollendung der Dreharbeiten der Schauplatz zum Teil wieder abgerissen. Einige der Hobbit-Hütten blieben jedoch erhalten und nach und nach von leidenschaftlichen Herr-der-Ringe-Fans entdeckt.

Somit entstand eine neue Idee:  den Zugang des Filmortes auch weiterhin für Besucher zu ermöglichen. Im Zuge der Verfilmung des “Hobbits” im Jahr 2009 wurden daher noch weitere Hütten hinzugefügt – mittlerweile ist die Zahl auf 44 angestiegenSeither wächst die Popularität das Schauplatzes immer weiter an. Im Jahr 2012 entstand der „Green Dragon“, eine Nachbildung der Taverne, in der man einen Imbiss und Bier vom Fass geniessen oder am offenen Kamin sitzen kann. Eben genau wie im Film.

Die meisten Hütten sind nicht begehbar, da sie lediglich Fassaden sind. Ausnahme ist das Haus von Frodo und Bilbo Baggins, welches auch innen ausgebaut ist. Allerdings kann man auch jenes nicht betreten, sondern nur von außen einsehen.

Die meisten Hütten sind nicht begehbar, lediglich die Eingangstür ist sichtbar.
Foto: Lucie’s Archiv, „Blondine unterwegs“

Hobbiton wird jedes Jahr von ca. 350 000 Touristen besucht, eine stattliche Anzahl, die nicht verwunderlich ist, da ein Besuch sehr lohnenswert ist! Wenn ihr also nach Neuseeland reist, ist es fast ein Muss hierher zu kommen, ob ihr „Herr der Ringe“ oder den „Hobbit“ Film gesehen habt oder nicht. Ob Kinder oder Erwachsene, diese Märchenwelt wird jedermann beeindrucken. Für letztere werden beim Anblick dieses magischen Dorfes sicherlich einige Kindheitserinnerungen wach und es ist fast unmöglich, sich nicht in diesen bezaubernden Ort zu verlieben.    

Tipp  :  Viele Besucher mögen vor dem recht teuren Preis des Besuchs von Hobbiton zurückscheuen. Als  eine der Hauptattraktionen für Touristen in Neuseeland übertrifft es dennoch jegliche Erwartungen. Ihr werdet euch wie in ein Märchen versetzt fühlen!

Bei einem Besuch von Hobbiton hat man den Eindruck, das Dorf ist noch immer bewohnt.
Foto: Hobbiton Movie Set

Wie man Hobbiton erkunden kann

Ein Besuch in Hobbiton ist nur per Führung innerhalb einer organisierten Tour möglich. Diese Tour dauert etwa zwei Stunden und wird ausschließlich in Englisch geführt. Man erfährt viel über die eigentlichen Filmarbeiten und die Reiseführer erzählen von etlichen Tricks, die während der Dreharbeiten angewandt wurden, dem Publikum aber verborgen bleiben.

Die erste Gruppe (ungefähr 20 Leute) startet um 8 Uhr morgens. Weitere Führungen folgen im Abstand von 10-15 Minuten, die letzte beginnt um 5 Uhr nachmittags.

Es ist auch möglich eine Tour in der Abenddämmerung zu buchen, zu der ein großes Abendessen in der Taverne gehört mit Gesang und Tanz. Eine klassische Besichtigungstour führt in den „Green Dragon“, wo euch ein köstliches Bankett mit unvergeßlichem Unterhaltungsprogramm und Atmosphäre erwartet. Nach dem Abendessen begleitet einen der Guide über die beleuchteten Pfade und zum Schein der Laternen wieder ins Dorf zurück. Trotz des stattlichen Preises, ist diese Tour oft lange im voraus ausgebucht.

Ich möchte eine Hobbiton-Tour buchen |

 

Abendliches Bankett in Hobbiton
Foto: Hobbiton Movie Set

Tipp: Für den besten Eindruck von Hobbiton empfehlen wir, am besten die erste oder letzte Tour zu buchen. Dies ist die beste Chance, die Hobbits fast ohne Touristen zu erleben!

Anfahrt

Ihr könnt entweder selbst nach Hobbiton fahren oder es per Hobbit-Bus erreichen. Dieser fährt von der i-SITE (Informationsbüro) in Matamata ab, dem am nächsten gelegenen Ort in nur etwa 20 Minuten Entfernung. Der Vorteil der Busfahrt sind die unterhaltsamen und interessanten Geschichten, die der Fahrer über die Dreharbeiten erzählt sowie die kurze Filme, die gezeigt werden. Nach der Tour kehrt ihr per Bus wieder nach Matamata zurück.

Hobbiton
Foto: Hobbiton Movie Set

Parken

Wenn ihr bis nach Matamata fahrt, könnt ihr euer Auto kostenlos neben der Matamata i-SITE parken. 

Ihr könnt aber auch selbst bis Hobbiton fahren und euer Auto kostenlos bei Shire`s Rest parken.

Zu Beachten: Auf dem Shire’s Rest Parkplatz ist das Übernachten verboten.

Von dem Shire’s Rest erreicht ihr Hobbiton mit dem grünen Hobbit Bus. Die etwa 15-minütige Fahrt führt über Hügel vorbei an Schafsweiden zu einem der schönsten Dörfer, das ihr jemals gesehen habt.

Eintritt

Der Eintritt für

  • Erwachsene kostet NZ $84.00 und enthält ein echtes Hobbit Southfarthing™ Bier (auch alkoholfrei erhältlich) im „Green Dragon“
  • Jugendliche im Alter von 9 – 16 Jahren kostet NZ $42.00
  • Kinder unter 8 Jahren ist kostenlos.

Preise sind gleich, egal ob ihr den Bus von Matamata oder vom Shire`s Rest nehmt. Die Tour dauert ca zwei Stunden, von Matamata aus drei Stunden.

Der Ausflug am Abend mit Bankett kostet für

  • Erwachsene NZ $195.00,
  • Jugendliche (zw. 9-16 J.) NZ $152.50
  • Kinder (zw. 5-8 J.) NZ $100.00

DeutscheKiwis bietet Tickets für Hobbiton an! Füllt ein einfaches Formular aus und sichert euch ein Ticket bevor die Tour ausverkauft ist! Zahlung ist möglich in neuseeländischen Dollar oder Euro . 

| Hobbiton Tickets |

Unterkunft

Die nahegelegenste Unterkunft findet ihr in Matamata, etwa 20km von Hobbiton entfernt. Es ist ein recht kleiner aber angenehmer Ort, der viele verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Wir haben uns für das Matamata Backpackers entschlossen zu einem Preis von NZ $70 pro 2-Personen-Zimmer und können es nur empfehlen.

Ausruhen im Green Dragon Pub während der Sightseeing-Tour
Foto: Lucie’s Archive, Mit Blondine unterwegs

Restaurants

Wenn ihr hungrig oder durstig seid, so bietet sich The Shire’s Rest Cafe neben dem Hobbiton Parkplatz. Die Preise sind recht akzeptabel.  Darüber hinaus gibt es etliche schöne Cafés, Restaurants und Lebensmittelläden in Matamata .

Blick über das Hobbit-Tal
Foto: Lucie’s Archiv, „Blondine unterwegs“

Weiteres Sehenswertes in der Gegend

Solltet ihr noch mehr Zeit zur Verfügung haben, dann lasst euch den höchsten Wasserfall auf Neuseelands Nordinsel (Wairere Falls) nicht entgehen. Er befindet sich nur etwa 15 Minuten Fahrt von Matamata, die Wanderung nach oben zum Beginn des Wasserfalls dauert ca drei Stunden hin und zurück.

Wenn ihr nach Tauranga weiterfahrt, dann besucht den McLaren Falls Park mit Wasserfall, einem sehr schönen Park und Glühwürmchen in der Nacht. Im Park könnt ihr im Zelt oder eurem Fahrzeug für NZ $10 pro Person übernachten.

Wenn ihr in Richtung Süden weiterfahrt, solltet ihr auf alle Fälle in Rotorua Halt machen. Ein Ort, der besonders für seine Schwefelseen, Geysire, die Kultur der Maori und die heißen Quellen berühmt ist.

Offizielle Informationen

Adresse:  501 Buckland Road, Hinuera, Matamata 3472, New Zealand.

Tel: 0508 4 HOBBITON (kostenfrei von NZ), + 64 (7) 888 1505 vom Ausland. 

Entfernung nach Hobbiton von: Matamata 20 km, Hamilton 43 km, Rotorua 74 km, Auckland 180 km.

Offizielle Homepage

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit   mit Blondine unterwegs
Mein Name ist Lucka und ich reise seit 2014 intensiv. Das Reisen hat meine Lebenseinstellung und besonders meine Prioritäten darin beeinflußt. Wie es so schön heißt: Reisen ist die beste Investition im Leben, und selbst wenn ich kein Auto oder eine Wohnung besitze oder über die neuesten Dinge verfüge, so habe ich doch unvergeßliche Erfahrungen gemacht. Das Reisen öffnet Augen und Herz, davon bin ich überzeugt. Ihr könnt mir auch weiterhin folgen auf Blonde on the go , Facebook , Instagram or YouTube blog. 

Was ist anders in Neuseeland?

Wir werden oft gefragt, was uns am meisten überrascht hat in Neuseeland, als wir hier angekommen sind, und was anders ist als in Deutschland. Zugegebenermaßen haben wir mittlerweile einiges vergessen und vieles ist zur Normalität geworden. Daher haben wir eine Umfrage gemacht unter Einwanderern und haben eine Liste zusammengestellt von 40 Dingen, die hier anders laufen.

Einkaufen, Cafes und Restaurants

1. Man lernt, nichts unnötiges zu kaufen

Lebensmittel und vieles andere sind für deutsche Verhältnisse recht teuer – besonders am Anfang kann es ein ziemlicher Schock sein, für Paprika drei Dollar zu bezahlen. Die Preise für Obst und Gemüse richten sich sehr nach den Jahreszeiten. So kann es durchaus sein, daß z.B. das Kilo Tomaten im Winter bis zu $10 kostet. Man lernt zu sparen und nichts Überflüssiges zu kaufen.

Auch muß man bedenken, daß viele Artikel importiert werden müssen, somit sind die Preise für das tägliche Leben (z.B. Drogerieartikel, Schuhe) recht teuer.

2. Cafes schließen sehr früh

Es kann durchaus vorkommen, daß Cafes schon zwischen 15 – 16 Uhr schließen. Somit kann es manchmal schwierig sein, am Nachmittag eine gute Tasse Kaffee zu bekommen.

Auch manche Ladenöffnungszeiten sind recht unterschiedlich, woran man sich allerdings schnell gewöhnt. 

3. Einkaufswagen ohne Geld

Das System des Münzeneinwurfs gegen Einkaufswagenverleih kennt man hier nicht.

Man nimmt den Wagen einfach und geht einkaufen. Leider kann es daher vorkommen, daß die leeren Wägen überall verstreut auf dem Parkplatz “geparkt” werden .

4. Im Supermarkt wird die Ware eingepackt

Das Verkaufspersonal packt euch die Ware direkt in die Einkaufstüte und plaudert dabei mit euch, wie euer Tag so läuft und was für Pläne man für den Rest des Tages hat. Es braucht also keine Panik entstehen, die Ware so schnell wie möglich in die Tasche oder Wagen laden, um zu vermeiden, daß die Ware des nächsten Kunden auf der eurigen landet. Eine Ausnahme besteht bei der “Pak’n Save” Kette, wo man die Ware selbst verpacken muß (daher auch der Name – Einpacken und Sparen!)

5. Bargeld ist nicht erforderlich

Ihr müßt kein Bargeld mit euch führen, da ihr so gut wie überall mit Karte bezahlen könnt. Ausnahmen gibt es lediglich bei der Spendenbox, am Obst- und Gemüsemarkt und in DOC Hütten entlang der Wanderwege.
Selbst wenn auf der Straße Spenden gesammelt werden, ist Kartenbezahlung oft möglich. 

6. Kostenloses Obst für Kinder

In den Countdown Supermärkten findet man Körbe, in denen kostenloses Obst für Kinder angeboten wird. Das ist nicht nur gesund, sondern unterhält die Kinder während des Einkaufs!

7. Technische Neuerungen bereits weit verbreitet

Trotz der scheinbar abgelegenen Lage Neuseelands setzen sich technische Neuerungen hierzulande schnell durch.

Selbstbedienung ist weitreichende Normalität und das eigene Einscannen und Bezahlen am Ende des Einkaufs ist sehr beliebt. Pak’n Save führte darüber hinaus ein System ein, wonach jeder Kunde, der sich als Mitglied registriert hat, sich einen manuellen Barcode Scanner leihen und damit während des Einkaufs die Ware bereits einscannen kann.

8. Vertrauenskassen

Ihr fahrt z.B. an der Landstraße entlang und findet einen Stand mit Gemüse, Milch, Eiern, Honig oder manchmal sogar Wein – allerdings fehlt oft das Preisschild. Somit kann man sich einfach das nehmen, was man kaufen will, und soviel bezahlen, wie man es für angemessen hält. Alles Vertrauenssache. Manche dieser Stände bieten sogar ein Terminal zur Kartenzahlung an!

9. Ohne Ausweis kann man keinen Alkohol kaufen

Teilweise erscheint es recht mühsam, hierzulande Alkohol zu kaufen. Supermärkte führen nur Bier und Wein, für Spirituosen muß man in andere, speziell dafür lizensierte Läden gehen.

Das Mindestalter zum Alkoholkauf ist 18 und ein Gesetz besagt, daß man dies per Ausweis belegen muß, zumindest wenn man jünger als 25 aussieht. Für ausländische Besucher, die keinen neuseeländischen Führerschein haben, heißt das, Reisepaß vorzeigen oder eine “18+” Karte besorgen, die man für $35 kaufen kann.

10. In Bars und Cafes bezahlt man wenn man bestellt, in Restaurants wenn man geht.

In 99% aller Fälle gibt es eine Kasse in Restaurants, wo man am Ende seines Besuches bezahlen kann, d.h. man muß nicht auf den Kellner warten, wenn man sein Essen beendet hat.

In Cafes und Bars dagegen, bestellt und zahlt man meist gleichzeitig.

11. Der “Flat White” – eine neuseeländische Kreation

Neuseeland sind schlichtweg besessene Kaffeetrinker und erfanden einen Milchkaffee, den “Flat White”, der täglich morgens getrunken wird. Ursprünglich war der Flat White ein misratener Cappuccino, ist aber mittlerweile auch in Australien weit verbreitet. Die Qualität des Kaffees in Neuseeland ist tatsächlich sehr hoch, manch einer behauptet sogar, man findet hier den weltweit besten Kaffee. Eine Statistik belegt, daß es hierzulande die weltweit größte Anzahl an Kaffeeröstereien pro Kopf gibt.

Auf der Straße

12. Linksverkehr

Bestimmt ist euch allen bewußt, daß man in Neuseeland links fährt. Es dauert auch gar nicht lange, bis man sich an rechtsgesteuerte Autos gewöhnt. Schwieriger ist es dann schon, wenn man die Straße überqueren will, da die Autos von der anderen Richtung kommen, wie man es von Deutschland gewöhnt ist. Daher ist große Konzentration geboten, egal ob man als Autofahrer in eine Straße einbiegt oder als Fußgänger auf die andere Straßenseite möchte. Ähnlich läuft es auch auf dem Fußweg, auch hier hält man sich links, wenn man jemandem ausweichen muß. In derartigen Situationen kann man den Touristen schnell erkennen.

13. Tankstellen gibt es nicht an jeder Ecke

Stellt sicher, daß ihr genug Benzin im Tank habt, wenn ihr durch abgelegene Gegenden fahrt, da man nicht überall Tankstellen findet. Manchmal liegen diese mehr als 100km entfernt, eine Strecke, die ihr bestimmt nicht zu Fuß zurücklegen wollt!

14. Die Reise dauert länger als erwartet

Straßen sind hier häufig eng und kurvenreich, was bedeutet, daß es oft viel länger dauert als geplant, von A nach B to gelangen. Auf Landstraßen darf man maximal 100km/h fahren und die sogenannten “Motorways” führen sogar durch Dörfer. Es kann unter Umständen auch passieren, daß man durch eine passierende Kuhherde aufgehalten wird oder daß der Weg von einer Weide zur anderen für tausende von Schafen über die Straße führt. So eine Szene läßt sich nicht beschreiben, die muß man erleben. Es gilt also – nicht durch die Gegend rasen, sondern viel besser die Fahrt genießen!

15. Der Schotterweg ist auch eine Straße

Laßt euch nicht dadurch überraschen, daß auf einmal eine geteerte Straße sich in einen Schotterweg verwandelt. Meistens wird dies mit entsprechenden Schildern (“Gravel Road”) angekündigt.

Wir erinnern uns noch gut daran, wie Freunde aus Europa, die uns besuchen kamen, den schieren Terror in den Augen hatten, als ihr Mietauto auf der staubigen Schotterstraße seine Farbe wechselte…

Wohnen

16. Wohnen ohne Heizung und Isolation

Nun kommen wir zu den weniger angenehmen Seiten des Lebens. Viele ältere Häuser sind aus Holz gebaut mit mangelnder Isolierung, sodaß es einem manchmal erscheint, als ob es der Wind durch die Wände weht.  Mit ein bißchen Glück findet man ein Haus mit offenem Kamin, jedoch sind im Winter warme und trockene Häuser wie in Mitteleuropa eher eine Seltenheit.

Könnt ihr euch noch an die gute alte Wärmflasche erinnern? Höchstwahrscheinlich werdet ihr einer solchen in Neuseeland wieder begegnen. Es sei denn, ihr verfügt über den Luxus einer elektrischen Heizdecke, die ihr am Abend zum Bettanwärmen einschaltet.

Chata v novozélandské přírodě

17. Steckdose mit Schalter

Ihr werdet euch oft wundern, warum diverse Geräte nicht funktionieren, warum euer Laptop sich nicht auflädt, obwohl ihr es ans Ladegerät gehängt habt. Erst dann werdet ihr bemerken, daß ihr einen wichtigen Schalter vergessen habt: jede geprüfte Steckdose in Neuseeland hat seinen eigenen Stromschalter… Als ob es nicht genug ist, daß du einen Adapter für deine europäischen Geräte brauchst!…

18. Wasserhähne wie in England

umyvadlo

Neuseeland ist eine Britische Kolonie, und leider haben die Einwanderer getrennte Wasserhähne für warmes und kaltes Wasser eingeführt. Wir wollen nicht behaupten, daß dies überall der Fall ist, aber ihr werdet ihnen häufiger begegnen, als es euch lieb ist.

19. Umgekehrte Türschlösser

Zusätzlich zu rechtsgesteuerten Autos und dem Linksverkehr, findet man hier häufig Türschlösser, die sich in umgekehrter Richtung entsperren. Da das nicht überall so ist, werdet ihr für den Dauer eures Aufenthalts damit kämpfen.

Sprache

20. Kiwi Englisch – ein Kapitel für sich

Es wird nicht lange dauern, bis ihr bemerkt, daß Neuseeländer ein anderes Englisch sprechen, als ihr es vielleicht gewohnt seid. Wenn ihr also am Flughafen gefragt werdet, ob ihr ein “Tint” bei euch führt, dann will man nur wissen, ob ihr ein Zelt (“Tent”) bei euch habt. Kiwis machen mit ihrer Aussprache oft aus dem “e” ein “i”, aber das ist nur der Anfang. Mit ihrem Dialekt und vielen besonderen Ausdrücken werdet ihr gut zu tun haben (jandals, dairy, bach). Genießt zuerst einmal das nette “sweet as” oder “no worries, mate”.

21. Maori und ihre Sprache

Maori sind die ursprünglichen Einwohner Neuseelands und ihr werdet viel mit der Kultur in Kontakt kommen. Zusammen mit Englisch ist “Te Reo” (die Sprache der Maori) die offizielle Landessprache. Ortsnamen wir Pukekohe, Paraparaumu, Whakapapa, Tukituki sind nur eine kleine Auswahl. Aotearoa heißt übersetzt “Das Land der langen, weißen Wolke” und meint nichts anderes als Neuseeland.  Im täglichen Leben hört man Maori nicht allzu oft, dennoch gibt es einen eigenen Fernsehsender, Maori TV, wo ihr auf den Geschmack kommen könnt.

Maorsku kulturu

Wetter und Natur

22. Sommer im Winter

In Neuseeland hat man vier Jahreszeiten, allerdings finden die im Vergleich zu Deutschland genau umgekehrt statt. Im deutschen Sommer herrscht in Neuseeland also Winter. Und wenn man meint, das umgekehrte trifft auch zu, so ist man gut beraten, immer ein Sweatshirt oder eine warme Jacke mitzunehmen. Desgleichen gilt auch für das Meer, wo man außer an sehr heißen Tagen daran denken sollte, einen Neoprenanzug mitzunehmen oder sich auszuleihen.

Es ist also etwas gewöhnungsbedürftig, den Juli als einen Wintermonat zu betrachten, sich auf den Jahreswechsel im Sommer vorzubereiten – oder sogar Weihnachten mit Grillfest und Schwimmen zu verbringen!

23. Wetterwechsel

In Neuseeland kann sich das Wetter extrem schnell ändern. Es kann vorkommen, daß man innerhalb eines einzigen Tages erst friert, dann durchnäßt wird und zu guter letzt wieder sonnenbaden kann.

Die Tatsache, daß Neuseeland vom Meer umgeben ist, spielt eine große Rolle in der Wechselhaftigkeit des Wetters. Doch daran kann man sich gewöhnen. Man kann sich bei schlechtem Wetter ja immer damit trösten, daß die Sonne nie weit entfernt ist.

24. Sonnenbrand

Man müßte es mit drei Ausrufezeichen schreiben!!!

Das Loch in der Ozonschicht ist über Australien und Neuseeland so groß wie nirgend anders in der Welt. Das bedeutet, daß die Sonneneinstrahlung trotz einer dicken Wolkenschicht sehr stark sein kann. Daher ist es extrem wichtig, sich mit einer guten Sonnencreme mit 50 SPF zu schützen. Die Hautkrebsstatistiken in Neuseeland sprechen Bände!

25. Erdbeben

Pro Jahr gibt es etwa 15,000 Erdbeben in Neuseeland, zum Glück liegen die meisten in großer Tiefe begründet, sodaß man sie nicht bemerkt. Immerhin, ca. 150-200 sind spürbar, manche mehr als andere. Kiwis akzeptieren das als einen normalen Teil des Lebens, dennoch ist es gut, über die Grundregel “Drop, Cover and Hold” bescheid zu wissen (auf Händen und Knien auf den Boden begeben, unter einem Tisch o.a. Schutz suchen und sich dabei festhalten)

26. Kosmische Schönheit

Der Sternenhimmel über Neuseeland ist unvergleichlich schön. Besonders auf der Südinsel in der Mackenzie Gegend (Lake Tekapo, Mount Cook) ist der Blick in den Nachthimmel mit Tausenden von Sternen atemberaubend. Dank der geringen Lichtverschmutzung ist das Mackenzie Gebiet weltweit als die beste Gegend zur Sternbeobachtung ernannt worden.

Fauna und Flora

27. Weidentiere

Die weithin sichtbarsten Bewohner der grünen Weiden sind Schafe und Kühe. Es gibt ca. 29.5 Mio Schafe und 9.9 Mio Kühe, 6.4 Mio davon zur Milch- die übrigen 3.5 Mio zur Fleischproduktion. Das am häufigsten vorkommende Tier ist allerdings das Possum von der Familie der Beutelsäuger, die hier ganz besonders die einheimische Vogelwelt bedrohen.

Nový Zéland je domovem 29,5 milionu ovcí.

28. Tiere in der freien Natur

Neuseeland bietet einem ein unvergleichliches Naturerlebnis. Mit Glück kann man hier Seehunde, Pinguine, Seelöwen, Delphine oder Wale erleben. Viele bedrohte Tierarten überleben hier noch, so wie der kleinste, wertvollste Pinguin der Welt (“little blue penguin”) oder eine der vom Aussterben am meisten bedrohten Delphinarten (“Hector dolphin”).

Es ist zu viel zu Erledigen? Das will einzig Ruhe! DeustcheKiwis helfen euch gerne!

29. Vögel

In Neuseeland wird man schnell zum Ornithologen. Man findet viele einheimische Vögel, deren Gesänge in freier Natur einfach einzigartig klingen. Garantiert trifft man den Pukeko oder den Kea, den Bergpapagei, an. Sehr selten ist es allerdings, den vom Aussterben bedrohten Kiwi zu sehen, und es wäre reine Glücksache, ihn nachts im Wald einfach nur zu hören.

30. Keine Schlangen oder giftige Spinnen, nur Fledermäuse und Sandfliegen

Es gibt keine Schlangen, giftige Spinnen oder sonstiges Ungetier wie in Australien. Selbst Zecken (außer auf den Kuhweiden) gibt es eher selten. Somit kann man unbesorgt barfuß im Gras laufen und ein Picknick genießen.

Was den Schein Neuseelands allerdings ein wenig trübt, ist eine unangenehme Insektenart, die man Sandflies nennt und die überwiegend auf der Südinsel vorkommen.

Eigentlich sind die Sandflies recht unauffällig, bis man von ihnen gebissen wird….  Der Juckreiz ist etwa zehnmal so unangenehm wie der der Moskitos und hält oft länger als fünf Tage an. Man könnte sie recht einfach loswerden, in dem man schnell davon läuft (Sandflies fliegen mit maximal 3km/h Geschwindigkeit!)

Sicherer ist es allerdings, wenn man locker sitzende Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen trägt und sich mit Insektenschutzmittel mit hoher DEET Konzentration einsprüht.

31. Pflanzenwelt

Die Vielzahl der Pflanzenarten in Neuseeland ist atemberaubend. Neben Orangen- und Zitronenbäumen, Macadamia und Avokado-Sträuchen sowie unendlich vielen Fernarten findet man eine große Zahl an Pflanzenarten, die einem fremd sind. Es scheint, als sei die Pflanzenwelt hier vor vielen Jahrhunderten stehengeblieben, und manchmal hat man sogar das Gefühl, daß einem während der Wanderung durch den alpinen Wald jeden Moment ein Dinosaurier begegnet. Ganz besonders beeindruckend sind die riesenhaften Kauri-Tannen!

Milford Track

Lebensweise

32. Öffentliche Grills

An Stränden und in Parks findet man oft Open-Air Grills, die jedermann zugänglich sind. Sie funktionieren per Gasflasche, man muß lediglich NZ$2 bezahlen und den Hahn aufdrehen und in kurzer Zeit ist das Barbeque bereit.

33. Freundlichkeit der Einheimischen

Neuseeländer, die sich auch gerne als Kiwis bezeichnen, sind ausgesprochen freundlich, unkompliziert und lieben es, mit jedem zu reden. Ob im Park, am Strand oder auf dem Wanderweg, Leute grüßen mit einem freuindlichen “Hi” oder “Wie geht es dir?” Oft ist dies der Beginn einer längeren Unterhaltung. Es ist nichts ungewöhnliches, einer unbekannten Person auf der Straße zu begegnen und in ein Gespräch über das Wetter, die Reiseroute oder ähnliches verwickelt zu werden. Man braucht dabei nicht befürchten, daß diese Person irgendwann die Hand ausstreckt und dich um Geld bittet. Hier will man einfach nur miteinander reden!

34. (Nicht nur) Kinder laufen barfuß

Schuhfabrikanten können hierzulande kein großes Geschäft machen – ob im Supermarkt oder Krankenhaus, Kinder (und gelegentlich auch Erwachsene) laufen immer Barfuß, und das nicht nur im Sommer. Schuhe werden hier einfach nicht benötigt!

35. Rugby

Rugby ist hier ohne Zweifel Sport Nr.1. Kiwis sind berechtigterweise sehr stolz auf ihre berühmte Nationalmannschaft und es wird euch nicht gelingen, diesem Thema zu entkommen.

Während eures Aufenthalts werden euch die “All Blacks” (oder auch liebevoll die “ABs” genannt) recht vertraut werden und ihr werdet nicht die ersten Besucher sein, die am Ende wie viele Einheimische auch ein schwarzes Trikot mit der Aufschrift “All Blacks” tragt…

36. Wöchentliche Miet- und Gehaltszahlung

Etwas ungewöhnlich wird es erscheinen, daß Wohnmieten wöchentlich bezahlt werden. Dem steht dann andererseits dagegen, daß man Löhne auch wöchentlich empfängt.

37. Öffentliches Trinkwasser

Lauft ihr durch die Stadt, einen Park oder am Strand und verspürt plötzlich Durst? Kein Problem, an den meisten Orten werdet ihr einen Trinkwasserhahn finden, der für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist.

38. Kostenloses Wasser in Restaurants und Cafes

In Neuseeland ist es nicht nötig, sich Trinkwasser in Restaurants oder Cafes extra zu bestellen. Gläser und auch Karaffen sind oft bereitgestellt, von denen man sich selbst bedienen kann.

39. Werbung für Beerdigungen

Man empfindet es zu Anfang vielleicht als ein wenig makaber, wenn man große Plakatwände sieht oder im Radio Werbung hört, in denen Beerdigungsinstitute ihren Service anbieten.

Das ist in Neuseeland durchaus nicht tabu und man kann schon durch ein paar Klicks seine eigene Bestattung organisieren und bezahlen.

40. Entfernung

Von Neuseeland aus gesehen ist das am nächsten gelegene Land Australien oder die Pazifischen Inseln – alle sind mindestens einen dreistündigen Flug entfernt. Nach eurem Besuch in Neuseeland werdet ihr ohne Zweifel den Ausdruck “weit entfernt” neu einordnen.

Solltet ihr vorhaben, von Neuseeland abzufliegen, so könnt ihr diesem Link folgen, um euch nach den besten Flugpreisen zu erkundigen.

Strände von Neuseeland

Neuseeland ist ein Paradies für Strandliebhaber. Ob ihr gerne an den Strand geht oder Wassersport wie Surfen, Kajakfahren oder Schwimmen bevorzugt, ihr werdet überall auf eure Kosten kommen. Mit einer Küstenlänge von über 15000km, ist es in Neuseeland nicht schwer, einen tollen Strand zu finden. Wir haben eine Liste von, wie wir meinen, unvergeßlichen Stränden zusammengestellt, die ihr euch bei eurem Besuch in Neuseeland nicht entgehen lassen solltet.

Nordinsel

Ninety Mile Beach

An der nordwestlichen Küste Neuseeland’s Northland erstreckt sich die Ninety Mile Beach, die eigentlich “nur” 88 km lang ist, aber dennoch endlos erscheint.

Ninety mile beach
Endloser Strand – Ninety Mile Beach

Der Strand verläuft von Kaitaia bis zum nördlichsten Punkt Neuseelands, Cape Reinga, und wie viele andere Strände im Land, ist er mit dem Auto befahrbar. Der Strand gilt als offizielle Straße und ihr könnt versuchen, direkt am Strand am Meer entlang zu fahren. Bevor ihr das allerdings anpackt, vergewissert euch unbedingt von Zustand und Fähigkeiten eures Fahrzeugs. Es kommt leider immer wieder vor, daß Autos im Sand stecken bleiben und in Folge bei Flut aufs Meer hinausgetragen werden.

Daher verbieten es neuseeländische Autovermietungen auch, diesen Strand zu befahren und bieten dort auch  keine Hilfsdienste an. Das fanden wir leider erst heraus, als wir am Strand waren …

Der Ninety Mile Beach endet im Norden mit ausgedehnten Sanddünen, die eher an eine Wüste als an einen Strand erinnern.  Laßt es euch nicht entgehen – parkt euer Auto am Te Paki Stream Parkplatz, nehmt euer Bodyboard und geht in den Dünen surfen!

Surfování na písečných dunách

Awana Beach, Medlands Beach

Die Strände der Great Barrier Island sind ein bestens gehüteter Schatz für Touristen. Eine 3.5-stündige Fahrt per Fähre von Auckland führt euch direkt dorthin. Während dieser Reise kann es sogar vorkommen, daß man Delfinen und Walen begegnet! Als Alternative bietet sich auch ein 30-minütiger Flug von Auckland an. Aber egal, auf welche Weise ihr hinkommt, neben den wunderschönen, freien Stränden ist auch die ganze Insel definitv einen Besuch wert!

Awana beach
Surfer bevorzugen Awana Beach auf der Great Barrier Island

Die Strände von Awana und Medlands sind bei Surfern sehr beliebt, und da nur etwa 800 Menschen auf der Insel leben, ist es sehr wahrscheinlich, daß ihr den Strand ganz für euch alleine habt. Und wenn ihr euch ganz besonders mutig fühlt, warum nicht einfach mit dem Schnorchel los und an der Küste den eigenen Hummer fangen?

Medlands beach
Medlands Strand, Great Barrier Island

Piha, Karekare

Die beiden “Auckland” -Strände gehören zu den ersten Stränden, die ihr gleich nach eurer Ankunft in Neuseeland besuchen könnt. Diese Strände sind vulkanischen Ursprungs, laßt euch somit nicht vom schwarzen Sand, der zerklüfteten Küste und den stürmischen Wellen überraschen. 

Hier kann es durchaus möglich sein, daß euch gewisse Abschnitte bekannt vorkommen – es war schließlich hier, wo etliche Szenen des Films „The Piano“ aufgenommen wurden.

Karekare
Sonnenuntergang am Karekare Strand – Surfer kommen hierher, um die wilden Wellen herauszufordern.

Solltest du kein Surfer sein, dann besteige einfach den Lion Rock in der Mitte von Piha Beach. Wenn es deine Zeit zuläßt, dann bleibe bis zum Abend an einem der Strände und laß dich bei schönem Wetter mit einem wundervollen Sonnenuntergang belohnen. Beide Strände sind weniger als eine Autostunde vom Stadtzentrum von Auckland entfernt.

Piha
Piha Strand und sein dominierender Lion Rock.

Hot Water Beach

Hot Water Beach ist wahrscheinlich der unter Touristen populärste Strand der Coromandel Halbinsel.  Man wird dort also kaum alleine sein, aber der Besuch lohnt sich. 

Was ist das Besondere am Strand?  Während der Flut kann man hier einfach ein Loch am Strand ausgraben und stellt fest, wie heißes Wasser durch den Boden fließt . 

Man muß ein bißchen Geduld mitbringen, um das richtige Verhältnis von heißem und kaltem Wasser zu finden, doch das Ergebnis ist ein angenehmer eigener Pool. Da das Wasser sehr heiß sein kann, empfiehlt es sich, dafür eine Schaufel zu benutzen, die man sich in einem lokalen Cafe für ein paar Dollar ganz einfach ausleihen kann. Vergeßt nicht, euren Besuch auf die Gezeiten zu planen, sonst werdet ihr die heißen Quellen nicht finden.

Hot Water beach
Am Hot Water Beach werdet ihr euch bestimmt nicht einsam fühlen

New Chums Strand

Es gibt eine große Zahl an schönen Stränden auf der Coromandel Halbinsel, aber der New Chums Beach ist etwas ganz Besonderes. Er ist nicht per Auto anzufahren, stattdessen müßt ihr euer Fahrzeug am weit entfernten Whangapoua Parkplatz abstellen. Auf dem Weg zum Strand, der etwa eine halbe Stunde dauert, muss man über einige große Felsen springen, was die meisten Menschen abschreckt. Die Belohnung ist ein Strand mit goldenem Sand, klarem Wasser und großen Pohutukawa Bäumen. In der Nähe des Strandes gibt es weder Häuser noch eine Straße oder eine Hütte, so stehen die Chance gut, daß ihr diese Schönheit für euch haben werdet.

New Chums beach
Paradies auf Erden? Der New Chums Strand.

Mount Manganui

Der Mount Manganui Beach, oder “Mount”, wie er unter Einheimischen genannt wird, wurde als der schönste Strand in Neuseeland bewertet und ist eine der Surf-Ikonen. Hier wird Surfen  sogar in der Schule gelehrt! 

Der Mount Beach ist nur 10 Minuten von Tauranga entfernt und ein Paradies für Urlauber. Hier könnt ihr nicht nur in den Wellen des Pazifiks surfen, sondern auch herrlich schwimmen. Rund um den weißen Sandstrand gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants, die dazu die richtige Urlaubsatmosphäre schaffen. Ein markantes Wahrzeichen von Mount Maunganui ist der Mauao Hill. Ein sehr gut angelegter Wanderweg führt euch auf den Berg hinauf, von wo aus ihr einen atemberaubenden Blick auf Strand, Stadt und das offene Meer genießen könnt.

Mt Manganui
Blick auf den Mount Manganui Strand vom Mauao-Hügel

Südinsel

Anchorage

Die Auswahl des schönsten Strandes des Abel Tasman Nationalparks ist gar nicht so einfach, denn die wunderschönen Sandstrände sind über die ganze Küste verteilt. Aber wenn ihr nur Zeit für einen Strand habt, dann wählt auf alle Fälle den Anchorage Strand. Neben dem goldenen Sand und dem klaren Wasser könnt ihr auch den nahegelegenen Great Walk – Abel Tasman Coastal Track erkunden. Direkt neben dem Strand könnt ihr in einem Cottage oder Camp übernachten, das vom Department of Conservation verwaltet wird.

Abel Tasman
Schöne Strände umgeben den Großteil der Wanderung im Abel Tasman National Park. Foto von Jakub Nosek (jimmynosek.wordpress.com)

Wharariki

Wharariki Beach ist nicht nur unter den Liebhabern der Hobbits bekannt, sondern auch unter denen von euch, die Windows auf euren Computer benutzen. Ihr werdet hier das Motiv eines der häufigsten Hintergrundfotos auf eurem Bildschirm wiedererkennen.

Der Strand liegt am westlichen Ende der Golden Bay und ist durch einen 20-minütigen Spaziergang durch Ackerland zwischen grasenden Rindern zu erreichen. Die Gräser werden plötzlich durch große Sanddünen ersetzt, die euch an die wilde Westküste führen.

Wharariki
Sanddünen, die zum Wharariki Strand führen.

Sandstrände dominieren die Felsformationen, und wenn ihr Glück habt, könnt ihr sogar Seehunde im Wasser sehen. Der Strand von Wharariki ist zu gefährlich zum Schwimmen, sodaß ihr getrost euer Handtuch zu Hause lassen könnt. Aber vergeßt nicht, eure Kamera mitzunehmen – ob ihr morgens in Richtung Osten oder am Ende des Tages in Richtung Sonnenuntergang lauft, ihr werdet es bestimmt nicht bereuen!

Wharariki
Wharariki ist zu Recht stolz auf den Titel eines der schönsten Strände der Welt.

Seht euch die Kommentare an, die verraten, welcher Strand der populärste ist, oder fügt euren Favorit einfach der Karte mit interessanten Orten hinzu.

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