Autokauf in Neuseeland

Solltet ihr euch dazu entscheiden, in Neuseeland zu leben und zu arbeiten, werdet ihr früher oder später merken, daß ein Auto das Leben hier um vieles einfacher und unabhängiger gestaltet. Selbst in den Städten ist ein Auto von großem Nutzen, da die öffentlichen Verkehrsmittel nicht mit denen in Europa zu vergleichen sind.

Wenn ihr länger als einen Monat in Neuseeland verbringt, solltet ihr euch gleich zu Beginn überlegen, ob der Kauf und anschließende Wiederverkauf eines Autos am Ende der Reise nicht günstiger ist, als sich für diesen Zeitraum ein Fahrzeug zu mieten. Die Automärkte in Neuseeland bieten euch dafür eine große Auswahl.

Der eigentliche Ablauf des Autokaufs ist hier sehr einfach. Vereinfacht wird er vor allem dadurch, daß ein gekauftes Auto das Kennzeichen auch nach Eigentümerwechsel beibehält. Es sei denn, es handelt sich um ein personalisiertes Kennzeichen, das der Vorbesitzer nicht aufgeben möchte.

Die Angebote für Autos sind das ganze Jahr hindurch sehr akzeptabel. Die Preise für Wohnmobile hingegen steigen mit Beginn des Sommers, da zu dieser Zeit besonders viele Touristen nach Neuseeland kommen, mit dem Ziel, die Insel mit dem Wohnmobil zu erkunden. Ab März, mit Ende des Sommers, sinken dann die Preise für Wohnmobile wieder. Viele Reisende versuchen diese wieder zu verkaufen und da sie aufgrund ihres Rückfluges oft unter Zeitdruck stehen, bieten sie diese unter Umstzänden zu recht niedrigen Preisen an.

Die meisten angebotenen Fahrzeuge haben ein Automatikgetriebe und sind aus Japan importiert.  Außer daß einen die Namen der Autoradios oft an Sushi erinnern und man eventuell ein Pedal vermißt, ist nichts weiter ungewöhnlich an den Wagen.

Wo finde ich Fahrzeuge zum Verkauf?

Wir gehen einfach mal davon aus, daß ihr nicht plant euch gleich zu Beginn in Neuseeland einen neuen BMW zu kaufen. Deshalb beschäftigen wir uns hier auch nur mit Gebrauchtwagen.

Autoverkauf im Internet

Zu den bekanntesten Webseiten zählen  trademe.co.nz und turners.co.nz .

TradeMe ist eine Art neuseeländische Ebay-Version, bei dem so ziemlich alles erdenkliche angeboten und verkauft wird – Autos, Immobilien und Boote. Auf dieser Webseite findet ihr Angebote von Händlern, aber auch von Privatpersonen. Ungeachtet dessen, daß dieses Portal ermöglicht, das gewählte Auto sofort in den Warenkorb zu legen und zu kaufen, würden wir euch das nicht empfehlen. Kontaktiert lieber den Besitzer, seht euch das Auto an und verhandelt den Preis. Es kommt selten vor, daß ihr den Preis nicht noch ein bißchen runterhandeln könnt.

Turners bietet Fahrzeuge mittels Auktion an. Auf der Webseite könnt ihr feststellen, welche Fahrzeuge versteigert werden sollen, den Termin der Auktion und der erwartete Preis des Fahrzeuges. Vor der Auktion könnt ihr das Auto begutachten. Nachteil ist jedoch, daß der Käufer eine Gebühr an Turners zu zahlen hat. Diese berechnet sich aus dem versteigerten Preis. Andererseits zeigen die Erfahrungen unserer Freunde, daß der Kauf einschließlich Gebühr letztlich immer noch günstiger sein kann, als Angebote anderer Anbieter. Was die Qualität der angebotenen Fahrzeuge betrifft, so haben wir sowohl von guten wie auch von schlechten gehört. Man muß es einfach akzeptieren, daß einem niemand eine Garantie für ein 10 Jahre altes Auto geben, es hat eben immer ein bißchen mit Glück zu tun.

Viele Backpackers haben Gefallen daran gefunden, die Fahrzeuge von Reisenden zu kaufen, die das Land wieder verlassen. Inserate findet ihr z. B. in diversen Facebook Gruppen.

Gebrauchtwagenmärkte

Eine weitere Möglichkeit bieten sogenannte Car Fairs, also Verkaufsmärkte für Fahrzeuge. Sie finden an Wochenenden in größeren Städten statt. Ein Besuch bietet euch einen Überblick über die aktuellen Angebote und Preise. Car Fairs funktionieren in der Regel so, daß jeder, der sein Auto verkaufen möchte, gegen eine Gebühr das Fahrzeug ausstellen kann. Als Käufer ist der Zugang zum Gelände kostenlos. Dort habt ihr die Möglichkeit, die Fahrzeuge anzuschauen, Probe zu fahren und Fragen zu stellen. Ein neutraler Mechaniker kann gegen Bezahlung den technischen Zustand des Wagens prüfen. Dieser kann von einem Fahrzeug zum anderen sehr unterschiedlich sein, weshalb sich dieser angebotene Dienst wirklich lohnt, besonders wenn ihr eine stattliche Summe investieren wollt.

Details zu den Car Fairs in Auckland:

Car Fair Auckland

Autokauf in Neuseeland

Unseren Toyota Estima haben wir auf einem Car Fair in Auckland gekauft. Wir haben die Rücksitze ausgebaut und in der Garage von Freunden den Wagen eigenhändig in ein Wohnmobil umgewandelt.

Abwicklung des Autokaufs und worauf ihr achten solltet

Überprüfung des technischen Zustandes des Fahrzeugs

1. Auf dem Parkplatz

Im Internet findet ihr eine Fülle an Anleitungen und Checklisten von technischen Experten. Diese bieten Hilfe und Ratschläge, worauf man beim Autokauf zu achten hat bzw. was man überprüfen sollte. Wir als Laien halten uns zumindest an folgende Punkte:

  • Hat das Auto mehr rostige Stellen als ihr aufgrund seines Alters erwarten dürftet?
  • Aus Sicherheitsgründen und für die Preisverhandlung solltet ihr nach Anzeichen eines Unfalls suchen, wie z.B. repariertes Metall usw.
  • Springt das Auto beim Start sofort an oder benötigt es einige Versuche? Dies verrät euch viel über den Zustand der Batterie.
  • Überprüft die Leistung der Klimaanlage, diese ist im Sommer fast unentbehrlich.
  • Überprüft den Motorraum und sucht nach Anzeichen von auslaufenden Flüssigkeiten, insbesondere nach Ölflüssigkeit (defekter Kühler und der gleichen). Stand das Auto für längere Zeit an einer Stelle, so überprüft, ob sich darunter nicht eine Pfütze (außer von Wasser der Klimaanlage) gebildet hat.
  • Die Reifen sollten das gleiche Muster auf jeder Achse vorweisen (d.h. auf beiden Vorder-, wie auch auf beiden Hinterreifen) und eine angemessene Profiltiefe haben. Aus Sicherheitsgründen während der Fahrt ist es besser, wenn alle vier Reifen ein identisches Muster und eine etwa gleiche Abnutzung haben.
  • Ersatzreifen – ist nicht zwingend erforderlich, jedoch äußerst empfehlenswert. Auf einer einsamen Straße im Nirgendwo ohne Ersatzreifen zu sein, ist keine angenehme Vorstellung. Wenn euer Auto keines besitzt, so empfehlen wir euch, Geld dafür zu investieren und dies auch beim Aushandeln des Kaufpreises zu berücksichtigen.
  • Ist ein Autoradio für euch wichtig, so solltet ihr bei importierten Autos überprüfen, ob diese den kompletten UKW-Bereich empfangen können. Eine Reihe japanischer Autos haben dahingehend nur begrenzte Möglichkeiten.

2. Während der Probefahrt

Auch hier könnt ihr Expertenratschläge im Internet finden, jedoch haben uns die folgende Punkte jedes Mal sehr dabei geholfen, das richtige Auto zu finden:

  • Stellt sicher, daß euch persönlich das Auto während der Fahrt zusagt: Beschleunigung, allgemeine Handhabung, Wendigkeit beim Einparken.
  • Überprüft, wie sich das Auto lenken läßt, insbesondere ob sich die Räder bei vollem Lenkeinschlag drehen und nicht hängen bleiben und ob beim wechselnden Drehen von links nach rechts (S-Kurve) die Räder nicht vibrieren.
  • Stellt fest, wie sich das Auto im Stadtverkehr, sowie außerhalb der Stadt verhält. Hört auf das Geräusch des Motors und prüft, ob die Schaltung des Getriebes sich nicht ruckartig verhält.
  • Überprüft die Bremsen des Autos: wie schnell reagieren sie, ist ein pfeifendes oder metallisches Geräusch hörbar.
  • Versucht auf einem Hügel anzuhalten und wieder zu starten: das Auto sollte beim Lösen der Bremsen nicht zurückrollen und natürlich sollte dabei der Motor auch nicht ausgehen.

3. Unabhängige Auswertung eines Mechanikers

Sind die oben durchgeführten Schritte positiv verlaufen, solltet ihr überlegen, in die Begutachtung eines neutralen Mechanikers zu investieren. Diese kostet ca. NZ$140 und hilft dabei, versteckte Schäden aufzudecken, die man als Laie nicht unbedingt entdeckt. Hat das Fahrzeug keine aktuelle „Warrant of Fitness“ (ähnlich der deutschen TÜV Plakette) von den Organisationen AA oder VTNZ, ist das ein weiterer Grund dafür, das Fahrzeug begutachten zu lassen. Desgleichen wenn ihr das Auto von einer Privatperson und nicht beim Händler kaufen wollt. Wie ihr noch erfahren werdet, seid ihr im Falle von Schwierigkeiten weder beim Privatkauf noch beim Händler geschützt.

Hinweis: Als Händler gelten nicht nur Verkäufer neuerer Fahrzeuge, sondern auch Verkäufer auf Automärkten oder auf Car Fairs. Das Gesetz definiert genau, wann der Verkäufer sich als Händler registrieren muss (hängt von der Anzahl verkaufter Fahrzeuge ab). Wer diese Bedingungen mißachtet, muß mit hohen Geldstrafen rechnen.

Überprüfung der gesetzlichen Anforderungen

WoF und Registrierung könnt ihr direkt am Fahrzeug an zwei Aufklebern überprüfen. Die WoF ist im allgemeinen am glaubwürdigsten bei den großen Organisationen AA und VTNZ erhältlich.

Wenn ihr Geld und Energie sparen möchtet, könnt ihr per www.motorweb.co.nz einen Bericht anfordern, der all die aufgeführten Informationen inklusive Anzahl der Voreigentümer in Neuseeland und wie lange diese jeweils das Fahrzeug besessen haben auflistet. Ihr benötigt dazu lediglich das Kennzeichen das Fahrzeugs und $NZ20.

Kauft ihr beim Händler so sollte das Datum der letzten WoF nicht älter als einen Monat sein. Wenn dem nicht so ist, benötigt der Händler eine schriftliche Bestätigung, daß ihr mit dieser Tatsache einverstanden seid. Aus eigener Erfahrung mit Car Fairs können wir sagen, daß die Händler billiger Autos euch meist vor vollendete Tatsachen stellen.

Ich möchte ein Auto kaufen, welche Schritte muß ich unternehmen?

Vertrag

Die NZ Transport Agency führt ein Register der Personen, die verantwortlich für den Betrieb eines Fahrzeuges sind. Dieser Person werden Strafen, Zahlungsaufforderungen usw. zugesandt. Dies ist jedoch kein Register der Inhaber des Fahrzeuges. Zu Zwecken des Eigentumsnachweises und der Verkaufsbedingungen ist es daher ratsam, einen Kaufvertrag zu erarbeiten, in dem diese deutlich festgesetzt werden.

Ein derartiger Vertrag kann ein formloses Blatt Papier sein, in dem der Verkäufer erklärt, daß er der alleinige Eigentümer des Fahrzeuges ist (was sich am Nummernschild überprüfen läßt), daß auf dem Auto keine Schulden lasten und er von euch die Gesamtsumme des Kaufpreises für das Fahrzeug erhalten hat und dieses somit jetzt euch gehört. Es empfiehlt sich, Name und Führerscheinnummer das Verkäufers hinzuzufügen, sowie das Datum und die Unterschrift. Kauft ihr bei einem Händler, so laßt euch eine vollständige Kopie des Customer Information Notice (CIN) Dokuments erstellen, das grundlegende Informationen über das Auto zusammenfaßt.

Vermeldung des Kaufs bei der NZ Transport Agency

Käufer wie auch Verkäufer müssen unabhängig voneinander die NZ Transport Agency über die Transaktion informieren. Personen mit neuseeländischem Führerschein können ihren Teil der Transaktion online vermelden ( Formular für den Verkäufer,Formular für den Käufer ).

Besitzt der Verkäufer bzw. Käufer keinen neuseeländischen Führerschein, muß dies bei der Post erledigt werden. Im Falle des Verkäufers ist dies einfach. Dieser muß einfach das Formular MR13A (erhältlich bei jedem Postamt) ausfüllen, in einen Umschlag legen und mit der Post an die angeführte Adresse verschicken.

Für den Käufer ist es etwas komplizierter. Dieser muß das Formular MR13B ausfüllen und es persönlich bei der Post oder in einer Geschäftsstelle der AA abgeben. Zur Identitätsprüfung wird euer Paß benötigt und eine Gebühr für die Transaktion von etwa NZ$9 erhoben.

Kauft ihr euer Auto bei Car Fairs, so gibt es in der Regel einen Stand, an dem gegen eine Gebühr die Übertragung des Eigentums angeboten wird. Wir raten jedoch von diesem Dienst ab, da ihr die Ummeldung günstiger selbst online erledigen könnt, wenn ihr einen neuseeländischen Führerschein besitzt. Wenn nicht, dann ist auch dieser Dienst nicht von nutzen (s.o.).

Habe ich für ein gekauftes Auto eine Garantie?

Je nachdem, ob ihr euren neuen Gebrauchtwagen von einem Händler oder einer Privatperson kauft, variiert euer Schutz, falls bei dem Auto etwas nicht wie erwartet funktioniert.

Kauf von einem Händler

Der Händler muß während des Verkaufs eine sogenannten “Consumer Information Notice” (CIN) vorweisen. Diese enthält eine Menge Informationen über das Fahrzeug, einschließlich:

  • Name und Adresse des Händlers
  • Die Registriernummer des Händlers im Motor Vehicle Trader Register
  • Der Preis des Autos inklusive Mehrwertsteuer und sonstige Registrierungen oder Lizenzkosten
  • Ob auf dem Fahrzeug Schulden lasten
  • Jahr des Fahrzeugmodells und das Jahr der neuseeländischen Erstzulassung (für vor 2007 zugelassene Fahrzeuge. Für Fahrzeuge, die nach diesem Datum registriert wurden, das generelle Datum der Erstzulassung).
  • Informationen über Fahrzeugtyp, Modell, Motortyp
  • Kilometerstand
  • Informationen darüber, ob das Fahrzeug zugelassen ist
  • Informationen darüber, ob das Fahrzeug beschädigt / zerstört importiert wurde
  • Informationen über die WoF

Mit dem Kauf solltet ihr eine Kopie des Reports erhalten, die ihr auf jeden Fall aufbewahren müßt. Sollte sich zu einem späteren Zeitpunkt herausstellen, daß die Informationen irreführend waren, könnt ihr Forderungen beanspruchen. Besteht daher auf alle Fälle auf diesen Bericht, wenn ihr bei einem Händler kauft.

Der Händler ist dazu verpflichtet Fahrzeuge anzubieten, deren Beschreibung korrekt ist sowie Qualität und Zustand dem Alter und Preis entsprechen. Auch sollten sich nicht noch weitere Mängel herausstellen, auf die vor dem Verkauf nicht hingewiesen wurde. Weigert sich der Händler, seinen Verpflichtungen nachzukommen, so könnt ihr Beschwerde bei dem Motor Vehicle Disputes Tribunal einreichen.

Kauf von einer Privatperson

Kauft ihr bei einer Privatperson, so erhaltet ihr in Zusammenhang mit dem Auto keine Garantie. Schadensersatz könnt ihr einzig erheben, wenn der Kauf aufgrund falscher Informationen stattgefunden hat und ihr dies belegen könnt. Eure Rechte diesbezüglich könnt ihr beim Gerichtshof für Rechtsstreit ersuchen. Im Falle von Streitigkeiten hilft einzig das sogenannte Contractual Remedies Act

„As is where is“ – Käufe

Einige Autos werden im Zustand “As is where is” verkauft. In diesem Fall heißt es im wesentlichen seitens des Verkäufers: “Hier ist das Auto, begutachte es, bezahle es, nimm es mit und melde dich nicht mehr bei mir.” Mit anderen Worten, kauft ihr ein Auto im Zustand “As is where is”, so ist die Garantie gleich Null. Beim Verkauf als “As is where is” benötigt das Auto nicht einmal eine gültige WoF.  Ansonsten ist im Gegensatz zu oben beschriebener “Garantie” der Unterschied zu Privatverkäufern nicht groß.

Der Kauf bei einem Händler im Zustand “As is where is” entbindet auch von der Verpflichtung einer gültigen oder weniger als einen Monat alten WoF. Weiterer Verbraucherschutz wie oben erwähnt, bleibt mit dem Kauf beim Händler in Kraft. Leider versuchen die Autohändler auf den Märkten stets das Gegenteil zu behaupten.

Ich habe ein Auto, was kommt als nächstes?

Autoversicherung

In Neuseeland gibt es keine zwingend vorgeschriebene Kfz Versicherung. Doch natürlich muß ein selbst verursachter Schaden gezahlt werden. Deshalb lohnt es sich, eine der vielen Versicherungsgesellschaften in Erwägung zu ziehen, also eine sogenannte „third party insurance cover“. Diese Versicherungen enthalten zu meist auch eine Absicherung für Schäden an eurem Auto, die durch einen nicht versicherten Fahrer entstanden sind, von dem ihr unter Umständen auch keine Schadenrückerstattung erwarten könnt. Das beste Preis-Leistungsverhältnis erhielten wir bis jetzt immer bei der AA Insurance, die zudem zu den Marktführern gehören. Dennoch solltet ihr mehrere Versicherungsgesellschaften vergleichen und letztlich die Versicherung wählen, die für eure konkrete Situation am vorteilhaftesten ist.

Technische Überprüfung und Registrierung des Fahrzeugs

Jedes Auto muß eine gültige technische Überprüfung haben, eine sogenannte  Warrant of Fitness. Die Gültigkeit eines WoF Intervalls hängt mit dem Alter des Fahrzeuges zusammen. Das Ablaufdatum ist an dem Aufkleber auf der Windschutzscheibe eures Fahrzeuges sichtbar. Eine Prüfung und Ausstellung einer WoF kann von vielen Autowerkstätten erledigt werden.

Das Fahrzeug muß auch eine gültige Registrierung haben. Das Ablaufdatum ist ebenfalls am Aufkleber eurer Windschutzscheibe zu finden. Verlängern kann man die Registrierung online auf der NZ Transport Agency Webseite, bei der Post oder bei Organisationen wie AA, VINZ, VTNZ. Über den Onlineweg erhaltet ihr das Zertifikat binnen 5 Werktagen per Post, jedoch solltet ihr die Bestätigungsmail in der Zwischenzeit bei euch führen, welche von der Polizei durchaus akzeptiert wird.

Vorgeschriebene Fahrzeugausstattung in Neuseeland

Dieses Thema ist an eine amüsante Geschichte unserer Freunde aus der Slowakei gebunden. Bei dem Kauf ihres ersten Autos fragten sie den Händler, ob das Auto die obligatorische Ausstattung besitzt und ob sie diese gemeinsam überprüfen könnten.

Worauf der Händler mit verwundertem Blick fragte:“ What do you mean – engine?“. Mit solchen Nachfragen können die Neuseeländer nichts anfangen und sie werden unter Umständen recht humorvoll beantwortet. Grund dessen: es gibt keine vorgeschriebene Ausstattung. Dennoch empfehlen wir die Anschaffung einer Reflektionsweste, eines Überbrückungskabels und Wagenhebers. Bezüglich des Wagenhebers paßt wiederum eine Geschichte unserer Freunde…. Denn wenn ihr nicht im Zentrum von Wellington mit eurem Auto auf dem Wagenheber stehend Fragen wie „Are you ok, mate?“ von hunderten für den Theaterabend hergerichteten Kiwis beantworten möchtet, so solltet ihr auch den passenden Schlüssel für die Muttern an den Rädern mitnehmen….

Wir empfehlen zusätzlich auf jeden Fall einen Pannenhilfedienst zu arrangieren. Für neuseeländische Bedingungen ist dieser nicht sehr teuer. Dagegen kann das Abschleppen eines Autos von der Auckland Harbour Bridge ohne Pannenhilfedienst sehr teuer werden – eine Freundin von uns kann euch das bestätigen!

Marktführer der Pannendienste ist ebenfalls AA, die diese in Form einer Klubmitgliedschaft anbieten. Somit ist der Dienst direkt an die Person und nicht das Fahrzeug gebunden. So könnt ihr auch beruhigt sein, wenn ihr mit einem fremden Auto unterwegs seid. Die aktuellen Preise findet ihr auf der AA Webseite. Ähnliche Dienste werden natürlich von mehreren Organisationen angeboten.

Möglicherweise fragt ihr euch, warum wir Überbrückungskabel und Wagenheber und zugleich ein Arrangement mit dem Pannenhilfedienst empfehlen. In Neuseeland werdet ihr mit dem Auto durch viele Orte reisen, die oftmals keinen Empfang für mobile Netzwerke haben. Und ohne Empfang wird es schwer werden, den Pannendienst zu erreichen. Darüber hinaus, wenn ihr häufig auftretende Probleme wie z.B. eine defekte oder leere Batterie selbst oder mit Mithilfe anderer lösen könnt, erspart ihr euch viel Zeit und Nerven.

Wir wünschen euch viele glückliche und sichere Kilometer!

Am Flughafen und Ankunft in Neuseeland

Die Ankunft in einem neuen Land am anderen Ende der Welt kann nach einem langen Flug und der Zeitverschiebung etwas stressig sein. Auch das sehr gründliche Einreiseverfahren und die sogenannte Biosicherheitskontrolle machen dies nicht einfacher. Doch keine Sorge, mit unserem Artikel werdet ihr auf alles bestens vorbereitet.

Am Flughafen

Am Flughafen

Nach der Landung in Auckland und auf dem Weg zum Zoll geht ihr durch ein Tor, das ganz im Maori-Kunststil gestaltet ist. Es besteht nun kein Zweifel mehr: ihr seid in Neuseeland angekommen! Ihr werdet an vielen Körben, sogenannten „amnesty bins“, vorbei kommen und aufgefordert, in diese jegliches Obst und Gemüse zu werfen, da deren Einfuhr nach Neuseeland verboten ist. Und während ihr Vogelklänge und Musik hört, die euch in den Ankunftsgängen begleitet, vergewissert euch lieber noch einmal, ob ihr nicht doch noch irgendwelche Nüsse oder einen Apfel in der Tasche habt, damit ihr nicht unnötig eine Geldstrafe von NZ$400 zahlen müsst.

Tip:  Im Ankunftskorridor werdet ihr Ständer mit Karten von Auckland und auch einem Arrival Magazin finden. Das Magazin besitzt viele Rabatt Coupons, die ihr auf eurer Reise in Neuseeland verwenden könnt. Oder ihr schont die Wälder und ladet euch einfach die mobile App „Arrival Mag“ herunter.

Paßkontrolle

Bei der Paßkontrolle begebt ihr euch am besten in die Reihe mit der Aufschrift “All Passengers” (falls ihr keinen Paß des Commonwealth besitzt), dort zeigt ihr euren Paß und die ausgefüllte Arrival Card. Diese bekommt ihr im Flugzeug oder ihr findet sie auch am Flughafen. Wenn ihr zum Urlaub machen nach Neuseeland gekommen seid, kann es sein, daß ihr bei der Einreise euer Rückflugticket vorzeigen müßt. Solltet ihr zu einem Working Holiday angereist sein, so müßt ihr unter Umständen vorweisen, daß ihr über genügend Geldmittel verfügt, sodaß euer geplanter Aufenthalt finanziell gesichert ist und ihr euch ein Rückflugticket leisten könnt. Ein Kontoauszug genügt. Für die verschiedenen Anforderungen der diversen Visa-Arten findet ihr hilfreiche Tips auf der Webseite des Immigration NZ.

Bei der Einreise werden oft Fragen wie:  „Was habt ihr vor in Neuseeland? Wo werdet ihr wohnen? Wen besucht ihr?“ usw. gestellt. Das ist reine Routine und kein Grund zur Sorge. Solltet ihr etwas nicht verstehen, so bittet den Bediensteten darum, etwas langsamer mit euch zu reden. Das erste Zusammentreffen mit dem neuseeländischen Englisch ist immer eine kleine Herausforderung.

Tip: Die Ankunftskarten gibt es im Internet auf der Webseite des Zoll NZ auch in deutschsprachiger Fassung, die ihr euch vorher ausdrucken könnt. Bedenkt jedoch, daß die deutsche Version nicht als offizielles Dokument anerkannt wird, deshalb muß trotzdem die englische Version ausgefüllt und den Zollbeamten vorgelegt werden.

Nach erfolgreicher Paßkontrolle erhaltet ihr euren Paß versehen mit Stempel und Datum der Ankunft und die markierte Ankunftskarte zurück. Ab diesem Moment seid ihr nun offiziell in Neuseeland! Juhuuu! Aber bevor ihr anfangt zu feiern, erwartet euch noch die Gepäckabholung und die gründliche Biosicherheitskontrolle.

Biosicherheitscheck

Bei der Biosicherheitskontrolle reiht ihr euch in die Warteschlange “other passengers” (falls ihr keinen Commonwealth-Paß besitzt) ein und haltet euch von dort aus wenn möglich ganz rechts, da in diesem Gang die Wartezeit meist am kürzesten ist. Die Biosicherheitskontrolle wird von euch die ausgefüllte Karte verlangen, diese kurz durchsehen und eventuell Notizen dazufügen. Der Beamte der Einwanderungsbehörde wird euch dann wiederum um diese Karte bitten und euch eventuell einige Fragen stellen.

Was darf (nicht) nach Neuseeland eingeführt werden?

Antwortet immer wahrheitsgemäß und solltet ihr euch unsicher sein, besprecht das vorher mit dem Beamten. Denn wenn sich während der Kontrolle herausstellt, daß etwas nicht deklariert wurde, so müßt ihr mit einem Bußgeld von NZ$400 rechnen und dies ist nun wirklich kein guter Start. Seid ihr euch nicht sicher, was nach Neuseeland eingeführt werden darf, so hilft unser Artikel Was darf nach Neuseeland (nicht) eingeführt werden.

Habt ihr Wanderschuhe, Sportausrüstung oder vielleicht ein Zelt dabei, so wird der Beamte euch fragen, ob ihr alles gereinigt habt und sehr oft werden sie dies dann auch überprüfen. Genauso werdet ihr bezüglich mitgebrachter Nahrungsmittel befragt.

Zu guter letzt werden eure Taschen noch durch ein Röntgengerät geschickt und im Zweifelsfall kann es vorkommen, daß ihr den Inhalt eures Gepäcks vorzeigen müßt. Sollte nun sicher sein, daß ihr nichts Verbotenes einführen wollt, habt ihr nun Grund zum feiern, denn jetzt seid ihr wirklich in NEUSEELAND!!!!!

In der Ankunftshalle

In der Ankunftshalle könnt ihr euch gleich eine SIM Karte kaufen. Solltet ihr euch nicht sicher sein, welchen Anbieter ihr wählen sollt, hilft euch unser Artikel Handy und Internet.

Zur Erinnerung: Wenn ihr die Dienste von DeutscheKiwis nutzt, so habt ihr eventuell Anspruch auf eine kostenlose neuseeländische SIM-Karte. Innerhalb von 14 Tagen nach Bestellung schicken wir sie euch an eure Heimatadresse, zusammen mit Anleitung, wie man diese benutzt und online aufladen kann. Sobald ihr in Neuseeland ankommt, könnt ihr wie die Einheimischen telefonieren und online gehen. Überprüft also, ob ihr die Bedingungen für eine kostenlose SIM Karte erfüllt.

Sofern ihr Bargeld benötigt, findet ihr Geldautomaten wie auch Wechselstuben am Flughafen. Denkt jedoch daran, daß der Wechselkurs an den Flughäfen oftmals nicht sehr gut ist.

In der Ankunftshalle findet ihr auch ein Informationsbüro, es nennt sich „iSite“, in dem ihr Pläne für Auckland und weitere nützliche Informationen erhalten könnt.

Der Transport vom Flughafen nach Auckland

Taxi

Nach Verlassen der Ankunftshalle werdet ihr vor dem Flughafen eine Reihe von Taxis sehen. Dies ist wohl die bequemste, aber auch teuerste Methode, den Flughafen zu verlassen. Der Preis vom Flughafen bis zum Stadtzentrum beträgt ca. NZ$75. Solltet ihr dabei in einen Stau geraten, kann es sogar noch mehr werden. Die besten Erfahrungen haben wir mit den weißen „Auckland Co-operative Taxis“ gemacht, die ihren eigenen Standplatz haben.

Eine günstigere Variante in der Kategorie “Taxi” ist der alte Bekannte Uber und für die Abholung am Flughafen werden NZ$4 erhoben. Als Neukunde von DeutscheKiwis bekommt ihr in der Regel einen Rabatt mit dem Promocode “lukasn21”.

Bus

Als günstigste und auch recht schnelle Transportmöglichkeit in die Stadt bietet sich der SkyBus an. Eine Bushaltestelle befindet sich direkt vor dem Ausgang des Ankunftsterminals auf der linken Seite und fährt in den Hauptzeiten alle 10 Minuten ins CBD (Stadtzentrum). Die Fahrt dauert etwa 55 Minuten. Das Ticket könnt ihr online  für NZ$17 oder am Kiosk am Flughafen und direkt beim Busfahrer für NZ$18 kaufen. Bei dem Fahrer könnt ihr nur in bar bezahlen oder mit einer aufgeladenen „AT Hop Card“, dies ist die lokale “Open Card” für den öffentlichen Verkehr. Zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder können zu einem begünstigten Familientarif fahren.

Es gibt auch einen Shuttle-Kleinbus für NZ$33 pro Person, plus NZ$8 für jede weitere Person in der gleichen Gruppe. Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite supershuttle.co.nz.

Fliegt ihr direkt weiter in Neuseeland?

Solltet ihr von Auckland aus innerhalb Neuseelands weiterfliegen, durchlauft ihr vorerst den gleichen Prozess wie oben beschrieben, d.h. ihr müßt euer Gepäck vom Band holen und durch Zoll, Gepäck- und Biosicherheitskontrolle bringen. Erst danach könnt ihr euer Gepäck für den Inlandflug neu einchecken. Das Domestic Terminal ist vom Internationalen Terminal ca. 10 Minuten entfernt, ihr könnt den kostenlosen Shuttlebus nutzen, der alle 10 Minuten zwischen den Terminals fährt. Bitte beachtet, daß das Inlandsterminal nachts zwischen 23 Uhr bis 4:30 Uhr geschlossen ist. Deshalb könnt ihr dort nicht auf euren Flug für den nächsten Morgen warten.

Tip: Wenn ihr direkt nach eurer Ankunft in Neuseeland einen Anschlussflug buchen wollt, so sollte dieser mindestens drei Stunden nach eurer geplanten Ankunft abfliegen. Schließlich dauert der gesamte Prozess auf dem Flughafen oftmals länger als erwartet.

Wo kann man am Flughafen übernachten?

Wenn ihr direkt nach Ankunft in der Nähe des Flughafens übernachten wollt,  bietet sich das nahegelegene Ibis Hotel an. Sonstige derzeit verfügbare Hotels in der Nähe des Flughafens findet ihr hier oder über  AirBnB.com .

Solltet ihr noch nicht auf AirBnB.com angemeldet sein, erhaltet ihr über den Link einen Rabatt von ca. NZ$30 für die Servicegebühr bei der ersten Buchung. Manch einer zieht es vielleicht vor, auf einer Bank am Flughafen zu nächtigen, jedoch kann dies etwas laut werden (wir empfehlen daher Ohrstöpsel mitzunehmen!). In der Ankunftshalle des Internationalen Terminals gibt es kostenlose Duschen.

TransferWise: Kostengünstige Transfers zwischen Euro und Neuseeland-Dollar

Ausländische Banküberweisungen sind relativ teuer und können bis zu fünf Arbeitstage dauern. Daher kann der Einsatz von bankfremden Dienstleistern sinnvoll sein, wenn Geld zwischen Europa und Neuseeland überwiesen werden soll. Derzeitiger Marktführer auf diesem Gebiet ist TransferWise; auch wir benutzen diesen Service regelmäßig. Überweisungen mit TransferWise sind bis zu acht Mal günstiger als herkömmliche Banküberweisungen.

Wie es funktioniert

Bei Überweisungen mit TransferWise zahlst du dein Geld immer in deiner Landeswährung auf das entsprechende Währungs-Konto bei TransferWise ein. Das Geld wird dann in der Zielwährung direkt von TransferWise auf das Auslandskonto gezahlt. Weder der Absender noch der Empfänger müssen Wechselgebühren bezahlen, da ihre Überweisung als Inlandsüberweisung gehandhabt wird. Dem Absender werden lediglich geringe TransferWise-Gebühren und die eventuell anfallenden Inlands-Überweisungsgebühren vom eigenen Konto auf das TransferWise-Konto berechnet.

Was bedeutet das in der Praxis?

Wenn ihr Euro in Neuseeland-Dollar überweisen möchtet, müßt ihr zuvor das Geld für den Überweisungsauftrag an TransferWise zahlen. Das ist per Kartenzahlung, SOFORT, Lastschrift und Banküberweisung möglich. Sobald TransferWise das Geld verbucht hat, wird die Überweisung ausgeführt und der gewünschte Betrag in NZD auf das Konto des Begünstigten in Neuseeland gezahlt. Für diese Transaktionen benötigt TransferWise maximal zwei Werktage, oft geht das Ganze aber auch innerhalb von wenigen Stunden.

Umgekehrt funktioniert das ganze natürlich auch. Wenn ihr einen Betrag in Euro überweisen wollt, sendet ihr NZD von eurem neuseeländischen Bankkonto an TransferWise in Neuseeland. Sobald TransferWise das Geld erhält, wird die Überweisung ausgeführt und der Euro-Betrag vom deutschen TransferWise-Konto auf das Konto des Zahlungsempfängers in Deutschland gezahlt.

Wie erstellt man einen Überweisungsauftrag?

  1. Wenn ihr noch nicht bei TransferWise registriert seid, klickt auf diesen Link.
  2. Wählt auf der angezeigten Seite aus, wie viel EUR ihr in NZD oderl NZD in EUR umrechnen möchtet.
  3. Klickt auf die Schaltfläche Erste Schritte. Im nächsten Fenster werdet ihr aufgefordert, eure E-Mail Adresse sowie ein Paßwort einzugeben, und auszuwählen, ob ihr ein Privat- oder  Geschäftskonto anlegen möchtet. Alternativ kann man sich auch mit Google oder Facebook einloggen.
  4. Als nächstes seht ihr die Details der Transaktion, einschließlich einer Schätzung, wie lange die Überweisung dauern wird sowie Angaben über die Transaktionsgebühr und den Umrechnungskurs. Der Kurs zwischen EUR und NZD ist normalerweise garantiert, wenn euer Geld innerhalb von 24-48 Stunden ankommt. Der Zeitraum, für den der Kurs garantiert ist, wird im Detail der Transaktion angezeigt. Wenn ihr mit euren Einstellungen zufrieden seid, klickt auf Weiter.
  5. Im nächsten Schritt wählt ihr aus, ob ihr eine persönliche oder geschäftliche Überweisung durchführen möchtet und gebt eure persönlichen Daten, eine Telefonnummer und eure aktuelle Wohnanschrift ein.
  6. Wählt dann den Empfänger des Geldes aus und gebt seine Kontonummer ein.
  7. Bestätigt eure Identität mittels Reisepaß, Führerschein oder Personalausweis. Ihr könnt auswählen, ob ihr Dokumente aus Dateien einfügen oder über die Kamera hochladen möchtet. Unter Umständen kann verlangt werden, ein Dokument einzuscannen,  aus dem eure derzeitige Wohnadresse hervorgeht. Eine Telefonrechnung (Festnetz), ein Kontoauszug oder ähnliches sind ausreichend.
  8. Sendet euer Geld an das TransferWise-Konto. Achtet darauf, den Referenzcode (variables Symbol) einzugeben, der euch von TransferWise zugewiesen wurde. Dadurch kann die Zahlung eurem Konto zugeordnet werden. Der Übertragungscode beginnt normalerweise mit einem Buchstaben. Wenn eure Bank nur einen numerischen Referenzcode erlaubt, fügt nur den Zahlencode ein. Der komplette Code mit Buchstaben kann dann in einem separaten Feld vermerkt werden (z.B. Verwendungszweck)

Tip am Ende: Als registrierte Benutzer könnt ihr eure Freunde dazu einladen, diesen Service zu benutzen. Wenn drei eurer Freunde ihre erste Transaktion im Wert von über 200 GBP (ca 225 EUR) gemacht haben, erhaltet ihr 50 GPB (ca 57 EUR). Dieser Betrag kann auf euer Bankkonto in jedem beliebigen Land überwiesen werden.

Kartenzahlung und Barabhebung in Neuseeland

Neuseeländer lieben bargeldloses Zahlen und man kann fast überall im Land per Karte bezahlen. Wir haben gesehen, daß Leute selbst Spenden für karikative Zwecke bei Straßensammlungen bargeldlos tätigen. Sogar Zahlungen von 1-Dollar-Beträgen per Karte sind normal.

 Es gibt jedoch Ausnahmen:

  • Einige Geschäfte akzeptieren gar keine Bezahlung per Kreditkarte oder haben einen Mindestbetrag für Transaktionen von 10 NZD festgelegt.
  • In Bussen des öffentlichen Nahverkehrs, bei einigen Ständen auf Bauernmärkten (vor allem in den kleineren Städten), für Kassen des Vertrauens beim Kauf landwirtschaftlicher Produkte und auf Campingplätzen des DOC werdet ihr weiterhin Bargeld benötigen.

Auswahl des richtigen Kontos bei Kartenzahlungencardpayment_nz

In den meisten Fällen wird man während der Kartenzahlung aufgefordert, die Art des Kontos auszuwählen, von dem man bezahlen möchte (mit Ausnahme der kontaktlosen Zahlungen). Die Auswahlmöglichkeiten sind CHQ (Cheque), SAV (Saving) und CR (Credit).

CHQ ist die Bezeichnung für ein Girokonto, CR wird bei der Zahlung per Kreditkarte oder ausländischen Karten verwendet. SAV bietet Zugriff auf weitere Konten, wie zum Beispiel ein Sparkonto. Dies muß allerdings von der Bank zuerst aktiviert werden.

Tipp: Wenn der Händler Kreditkarten-Zahlungen erlaubt, solltet ihr beim Bezahlen mit einer ausländischen Karte immer die Option CR wählen, da die Optionen CHQ und SAV bei Karten aus dem Ausland manchmal abgelehnt werden, selbst wenn es sich dabei um eine Debitkarte handelt. 

Gebührenfreie Bargeldabhebung ohne Geldautomat

In Neuseeland gibt es viele Möglichkeiten, Bargeld per Karte  abzuheben, auch wenn kein Geldautomat in der Nähe ist. Die meisten Supermärkte, Cafés und Tankstellen bieten kostenlose Barauszahlungen an. Sagt einfach vor der Bezahlung eurer Waren an der Kasse, wieviel Bargeld ihr ausgezahlt haben wollt. Man fragt einfach nach zusätzlichem “Cash Out”

EFTPOS, Visa payWave und MasterCard PayPass

In Neuseeland werdet ihr oft den Begriff EFTPOS hören, wenn es ans Bezahlen geht. EFTPOS ist die Bezeichnung für Debitkarten und Zahlungsterminals, vergleichbar mit dem deutschen EC/Maestro-Karten-System. Der Name leitet sich vom lokalen Verarbeitungssystem für den Zahlungsverkehr, Electronic Funds Transfer at Point of Sale, ab. 

Immer öfter sieht man in Neuseeland auf Kartenlesegeräten das Symbol für kontaktloses Bezahlen. Wenn auf eurer Karte ebenfalls dieses Symbol abgebildet ist, könnt ihr bis zu einem Wert von 80 NZD ohne Unterschrift oder Eingabe der PIN-Nummer bezahlen. Ist man im Besitz eines neuseeländischen Bankkontos, kann man sogar bargeldlos mit dem Handy bezahlen, nachdem man die bankeigene App installiert hat.

Steuererklärung und -Rückerstattung

Wenn eine Steuerklärung in Neuseeland bevorsteht, wirft das immer viele Fragen auf: Habe ich Anspruch auf eine Erstattung meiner bezahlten Steuern? Wie beantrage ich eine Rückzahlung? Wir liefern eine detaillierte Anleitung auch für all die, die Neuseeland vor dem Ende des Steuerjahres verlassen.

Das Steuerjahr in Neuseeland beginnt am 1. April und endet am 31. März. Allein die Tatsache, daß das Steuerjahr in Neuseeland im Vergleich zu Deutschland um drei Monate verschoben ist, mag für viele verwirrend sein. Auch wenn man es von Deutschland gewohnt ist, seine Steuererklärung bis zum 31. März einzureichen, so besteht in Neuseeland weniger Eile. Wichtig: Ihr könnt die Rückerstattung des Steuerzuschlags erst nach Ablauf des Steuerjahres beantragen, in der Regel bis Mai. Wenn ihr Neuseeland noch vor dem Ende des Steuerjahres verlaßt, dann lest den Artikel, wie ihr euch früher bewerben könnt.

Wenn ihr im Steuerjahr außer den Lohnzahlungen eures Arbeitgebers keine weiteren Einkünfte über NZ$200 hattet, müßt ihr keine Steuererklärung abgeben. Ihr könnt eure Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung (dem sogenannten IR3) überprüfen, indem ihr das Verfahren im folgenden Abschnitt befolgt und überprüft, ob ihr Anspruch auf eine Rückerstattung der zuviel bezahlten Steuern habt .

Wenn ihr nur einen Teil des Steuerjahres in Neuseeland verbracht habt, nicht das ganze Jahr gearbeitet habt oder euer jährliches Einkommen weniger als NZ$48.000 betrug, ist es sehr wahrscheinlich, daß ihr etwas Geld zurückbekommt.

In Neuseeland gibt es viele Agenturen, die Hilfe bei der Steuererklärung anbieten. Der ganze Prozess ist aber so einfach, daß es nicht nötig ist, die Rückerstattung mit einer Agentur zu teilen.

Steuerrückerstattung nach Ende des Steuerjahres

Das Antragsverfahren hängt davon ab, ob ihr das gesamte Steuerjahr oder nur einen Teil davon in Neuseeland verbracht habt.

Wenn Ihr das gesamte Steuerjahr in Neuseeland verbracht habt:

Für diejenigen, die nicht gerne lesen und viel lieber den neuseeländischen Akzent hören, ist hier das offizielle Video der Inland Revenue:

Wollt ihr noch mehr Einzelheiten erfahren, dann lest hier weiter:

  • Wie das Video sagt, könnt ihr ab Mitte Mai unter myIR auf der Webseite des Inland Revenue eine Steuerrückerstattung beantragen . Wenn ihr noch kein Konto erstellt habt, müßt ihr euch zuerst registrieren. myIR wird euch dies Schritt für Schritt erklären.
  • Klickt nach dem Anmelden im Bereich Kontoinformationen auf die Schaltfläche “Geld zurück?”. Das Ausfüllen des Formulars ist relativ einfach. 

Folgendes solltet ihr wissen:

  • Wenn ihr in Neuseeland ein Sparkonto habt, lautet die richtige Antwort “Ja” auf die Frage “Sind ihnen irgendwelche Zinsen aus Neuseeland ausgezahlt oder gutgeschrieben worden?” Eine Aufstellung der erhaltenen Zinsen (und der bereits abgezogenen Quellensteuer) ist in der Regel im Online Banking zu finden. Im allgemeinen laden die Banken diese Dokumente in der zweiten Aprilhälfte hoch. Bei der ANZ finden sich diese zum Beispiel im Bereich Dokumente -> Dokumentart -> Steuerbescheinigungen.
  • Im fünften Schritt des Formulars erfahrt ihr, ob ihr Anspruch auf eine Rückerstattung habt . Wenn dies der Fall ist, klickt auf „PTS anfordern“ (PTS bedeutet Personal Tax Summary).  Dieses ermöglicht es, die Steuer für dieses Jahr auf der Grundlage der vorhandenen Informationen zu berechnen. Nachdem ihr eine PTS-Anfrage abgesandt habt, könnt ihr eine Kopie der Anfrage abspeichern.  Danach erfahrt ihr, wann IRD den Antrag bearbeiten wird – normalerweise dauert dies bis Mitte Juni. 

       Im Juni solltet Ihr euch dann erneut bei myIR einloggen, die PTS überprüfen, bestätigen und eine Rückerstattung der zuviel bezahlten Steuern beantragen. Euer Geld wird innerhalb weniger Werktage auf eurem Konto eintreffen.

  • Für die meisten Leute funktioniert das alles recht problemlos, aber Fehler können auch in Neuseeland passieren. Solltet ihr also zu lange warten müssen, zögert nicht, bei IRD direkt nachzufragen.

Wenn ihr nur für einen Teil des Steuerjahres in Neuseeland gewohnt habt

Diese Kategorie trifft auf die meisten zu, die auf einem Working Holiday unterwegs sind und während des Steuerjahres in Neuseeland eintreffen. Der Prozess ist ein wenig komplizierter. 

Ihr müßt das Steuerformular IR3 für das Steuerjahr April 2017 – März 2018 ausfüllenDieser Leitfaden hilft euch beim Ausfüllen.
Die Frist für die Einreichung des Antrages ist der 7. Juli 2018.  

Es ist um vieles einfacher, das Formular bis Ende Mai auszufüllen, und im nächsten Abschnitt werden wir euch die Gründe dafür erklären:

  • Wenn ihr in Neuseeland ein Sparkonto habt lautet die richtige Antwort wiederum “Ja” auf die Frage “Sind ihnen irgendwelche Zinsen aus Neuseeland ausgezahlt oder gutgeschrieben worden?” Wie bereits erwähnt, könnt ihr eine Aufstellung der erhaltenen Zinsen (und der bereits abgezogenen Quellensteuer) in der Regel im Online Banking finden. Im allgemeinen laden die Banken diese Dokumente in der zweiten Aprilhälfte hoch. Bei der ANZ finden sich diese zum Beispiel im Bereich Dokumente -> Dokumentart -> Steuerbescheinigungen.
  • Die ausgefüllte IR3 müßt ihr zusammen mit Quittungen und Bescheinigungen über bezahlte Steuern einsenden. Wenn ihr angestellt wart, muß der Arbeitgeber Informationen der Lohnzahlungen bis zum 20. des Folgemonats bei Inland Revenue melden. Ihr könnt eine zusammenfassende Aufstellung direkt von der myIR Seite drucken, somit erspart ihr das Kopieren der Lohnbestätigungen. 

Es besteht keine Eile, den Antrag vor dem 20. April auszufüllen, da Arbeitgeber bist zu diesem Datum Zeit haben, Informationen der Lohnzahlungen, die im März erfolgt sind, an das Finanzamt weiterzuleiten.

Die Bearbeitung des IR3 beim Inland Revenue dauert ungefähr 8 bis 10 Wochen.

Ich verlasse Neuseeland, möchte aber vor dem Ende des Steuerjahres meine Steuer zurückerstattet bekommen

Wenn ihr Neuseeland verlaßt, möchtet ihr wahrscheinlich nicht bis zum Ende des Steuerjahres warten, die Steuerrückerstattung zu erhalten. 

Auch hier könnt ihr per IR3-Formular eine Steuererklärung einreichen, das ihr auf der Homepage der Inland Revenue findet.

Der Ablauf dieses Prozesses klingt ein wenig umständlich, da man das Formular leicht abändern muß:

Möglicherweise ist das Formular IR3 für das Steuerjahr, in dem ihr abreist, noch nicht verfügbar. Wählt daher das zu dem Zeitpunkt neueste Formular (z.B. wenn ihr am 30. Dezember 2017 abreist, dann gilt das Formular für den Zeitraum 2016/2017). Ihr könnt problemlos das vorgedruckte Datum korrigieren und den tatsächlichen Zeitraum eintragen. Im Falle des oben genannten Beispiels wäre dies 1. April 2017 – 30. Dezember 2017.

Zusammen mit der ausgefüllten IR3 müßt ihr folgendes einreichen:

  • Dokumente mit Quittungen und Bescheinigungen über bezahlte Steuern. Wenn ihr angestellt wart, muß der Arbeitgeber dies am 20. des Folgemonats, nachdem die Bezahlung erfolgt, beim Inland Revenue melden. Ihr könnt eine zusammenfassende Aufstellung direkt von der myIR Seite drucken, somit erspart ihr das Kopieren der Lohnbestätigungen. 
  • eine Kopie eures Neuseeland-Tickets
  • neue Kontaktadresse

Die Bearbeitung bei Inland Revenue dauert 8-10 Wochen .

Wenn euch dies zu umständlich erscheint und ihr keine Eile habt, könnt ihr bis zum Ende des Steuerjahres warten und, wie bereits oben beschrieben, die Überzahlung elektronisch über myIR beantragen.

Krankenversicherung in Neuseeland

Ein Überblick über Krankenversicherungen in Neuseeland:  Ob für einen Working Holiday, einen Aufenthalt mit Arbeitsvisum oder sogar ein Leben in Neuseeland, wir geben euch Empfehlungen für eure konkrete Situation. Erhaltet dazu noch Tips dafür worauf zu achten ist, bevor man eine Krankenversicherung abschließt.
 

Neuseeland hat ein komplexes System im Bereich Unfallversicherung. Sämtliche Arzt- und Behandlungskosten, die für Folgen eines Unfalls benötigt werden, werden jedermann erstattet, der sich im Land aufhält.

Krankenversicherung in Neuseeland

Besitzt ihr ein Visum, das euch den Aufenthalt für zwei oder mehr Jahre gewährt, so habt ihr Anrecht auf vom Staat gezahlte medizinische Versorgung im Falle von Krankheit. Solltet ihr eine Operation benötigen, kann es jedoch sein, daß ihr erst einmal auf eine lange Warteliste gesetzt werdet.  

Besuche beim Haus- oder Zahnarzt müßt ihr allerdings selbst bezahlen. Eine private Krankenversicherung kann diese unter Umständen jedoch zurückerstatten. Außerdem ermöglicht diese eine bessere und frühzeitigere Versorgung in privaten Kliniken und bei Spezialisten.

Besitzt ihr kein Visum oder für weniger als zwei Jahre, so seid ihr im Falle von Krankheit nicht versichert. In diesem Fall muß jegliche medizinische Versorgung bezahlt werden. Eine im voraus abgeschlossenen Reisekrankenversicherung kann euch diese dann zurückerstatten.

Unsere Empfehlung lautet wie folgt:

    • Für den Urlaub in Neuseeland: vor der Abreise eine Reiseversicherung abschließen
    • Für einen Working Holiday in Neuseeland: es gehört zu den Bedingungen beim Antrag des Visums, daß vor der Abreise eine Versicherung abgeschlossen wurde.
    • Für eine Reise mit einem Visum für mindestens zwei Jahre: es lohnt sich über eine private neuseeländische Krankenversicherung nachzudenken. Vorausgesetzt euer Budget läßt es zu, könnt ihr euch auf diese Weise eine bessere gesundheitliche Versorgung sichern.

ACC oder Unfallversicherung für alle

Jeder der sich im neuseeländischen Gebiet aufhält, ist Teil des lokalen Systems der Unfallversicherung durch die sogenannte ACC (Accident Compensation Corporation). Brecht ihr euch also während eurer Reise z.B. das Bein, so deckt die ACC  die nötige medizinische Versorgung ab. Vorsicht: ACC kommt nicht für eine Krankenrückführung ins Heimatland auf!

ACC wird wie folgt finanziert:

  • Sowohl der Benzinpreis als auch die Anmeldegebühr eures Fahrzeugs enthält einen gewissen Prozentsatz, der an die ACC abgeführt wird. Auf diese Weise tragt ihr zum ACC-System bei, das auch bei Verkehrsunfällen greift.
  • Wenn ihr in Neuseeland arbeitet, so wird von eurem Lohn die sogenannte ACC Earners’ Levy abgezogen. Diese deckt Behandlungen und Entschädigungen für Verletzungen ab, die nicht durch Arbeitsunfälle entstanden sind.  Ähnlich funktioniert es für Unternehmer. Die Beiträge der Arbeitgeber zum ACC-System decken die medizinischen Kosten ab, die durch Arbeitsunfälle entstehen.
  • Auch der Staat selbst unterstützt ACC, indem er einen Teil der Steuern einfließen läßt.  Somit leisten sowohl Einheimische als auch Touristen indirekt einen Beitrag. Mit Einkäufen werden nicht nur lokale Unternehmen unterstützt, sondern auch direkte Zahlungen in Form von Mehrwertsteuerbeträgen (hier genannt GST), die bei jedem Kauf von Waren und Dienstleistungen anfallen.  

Wie wir bereits in der Einleitung erwähnt haben, deckt ACC einzig medizinische Kosten im Zusammenhang mit einem Unfall ab, aber nicht die Behandlung von Krankheiten.

Reiseversicherung

Der Vorteil, wenn man die Reiseversicherung in Europa abschließt, ist der, daß auch auf Reisen außerhalb Neuseelands die aufkommenden Kosten größtenteils abdecken werden, wie z.B. bei  einem Ausflug nach Australien, den Pazifischen Inseln und auch Zwischenstops in anderen Ländern. In den meisten Fällen beinhalten diese Versicherungen auch einen Krankenrücktransport ins Heimatland.NZ SIM Karten

Tip: Nutzt unser Angebot über Reiseversicherungen und erhaltet zudem eine kostenlose SIM-Karte. Mehr über Reiseversicherung findet ihr in unserem Artikel.

Bevor ihr eine Versicherung abschließt, lest euch die Versicherungsbedingungen durch und geht sicher, daß sie euch je nach euren Wünschen und Reiseplänen angemessenen Schutz bietet. Das gilt insbesondere für die Ausübung von Risikosport, für Arbeitsunfälle sowie auch für die maximal zulässige Länge der Auslandsreise.

Risikosportarten

Neuseeland bietet viele Möglichkeiten, Extremsportarten zu betreiben. Überprüft daher, ob eure Versicherung angemessenen Schutz bietet oder ob ihr eventuell eine Zusatzversicherung für Risikosport abschließen müßt.

Arbeitsunfälle

Sobald ihr in Neuseeland eine handwerkliche Tätigkeit ausübt, muß eure Versicherungsgesellschaft einen eventuellen Unfall nicht abdecken. Es lohnt sich daher, über eine Zusatzversicherung nachzudenken. Denn auch wenn ihr kostenlos über ACC behandelt werden könnt, bezieht sich das ausschließlich auf Neuseeland. Weder ein Krankenrücktransport ins Heimatland, noch die dortige Behandlung von Folgen eines Unfalls sind abgedeckt.

Maximale Länge des Reiseaufenthalts

Versicherungsgesellschaften bieten häufig eine ganzjährige Reiseversicherung für wiederholte Reisen an, die für längere und wiederholtes Ausreisen preislich oft vorteilhafter sind. Jedoch begrenzen die Versicherungen die maximale Länge pro Auslandsreise auf eine bestimmte Anzahl an Tagen. Eine längere Reise, die über die vorgegebene Dauer hinausgeht, ist daher nicht abgedeckt. Allerdings erneuert sich der Versicherungsschutz, sobald man in das Heimatland zurückkehrt,

Behandlung von gesundheitlichen Problemen

Ist die Behandlung von bereits bestehenden gesundheitlichen Problemen bereits vor der Abreise absehbar, ist dies in den meisten Fällen von den Versicherungen nicht abgedeckt. Es lohnt sich deshalb, sich vorher darüber zu erkundigen, wieviel die Behandlung in Neuseeland kostet.

Als Teillösung kann eine Zusatzversicherung für chronische Erkrankungen dienen, die einige Versicherungsgesellschaften anbieten. Diese kann in Kraft treten in Situationen, in denen der Status der chronischen Erkrankung vor der Reise stabil war, sich aber während des Auslandsaufenthaltes verschlechtert hat.

Selbstbehalt

Viele Organisationen und Webseiten bieten Reiseversicherungen an, die auf den ersten Blick sehr günstig erscheinen. Diese Angebote beinhalten jedoch oft einen Selbstbehalt, der bis zu zehn Prozent des Wertes der gekauften Versicherung erreichen kann. Diese Versicherungsart kann vorteilhaft sein, wenn es darum geht, teure Operationen zu decken. Geht es jedoch um einfache Arztbesuche, deren Behandlung weniger kostspielig sind, ist sie wegen des hohen Selbstbehalts eher unvorteilhaft.

Bungee New Zealand

Krankenversicherung bei neuseeländischen Organisationen

Solltet ihr eine der unten aufgeführten Bedingungen erfüllen, so habt ihr in Neuseeland Anspruch auf Gesundheitsversorgung, die aus den öffentlichen Mitteln gezahlt werden:

  • Ihr habt ein Visum für Neuseeland, daß euch erlaubt, zwei oder mehr Jahre dort zu bleiben.
  • Die vorherige Dauer eures Aufenthaltes in Neuseeland plus die maximale Länge des aktuellen Visums beträgt zusammen mehr als zwei Jahre.

Dennoch empfehlen wir, eine Krankenversicherung bei einer der Versicherungsorganisationen in Neuseeland abzuschließen (eine Übersicht der größten Krankenversicherungen zusammen mit Kundenbewertungen findet ihr im Artikel auf der Webseite CanstarBlue.co.nz).

Dabei solltet ihr folgendes beachten:

    • Die Versicherung ist in der Regel nicht außerhalb Neuseelands gültig, weshalb ihr eine Reiseversicherung für die nächste Reise außerhalb von Neuseeland abschließen solltet.
    • Manche Organisationen werden euch nicht sofort, sondern erst zu einem späteren Datum versichern. Es ist wichtig, dieses Datum herauszufinden und darüber nachzudenken, eventuell eine Reiseversicherung für die Zwischenzeit abzuschließen.
    • Versicherungen in Neuseeland decken in der Regel in den ersten Versicherungsjahren jene Behandlungskosten nicht ab, die im Zusammenhang mit sogenannten Vorerkrankungen, d.h. gesundheitlichen Problemen die vor dem Versicherungsabschluß bestanden.

 

Eröffnung eines Bankkontos in Neuseeland

Die Eröffnung eines Bankkontos sollte eines der ersten administrativen Angelegenheiten sein, die ihr gleich zu Beginn erledigen solltet, falls ihr länger als für einen Urlaubsaufenthalt in Neuseeland bleiben wollt. Ein aktives Bankkonto ist zudem Voraussetzung zum Erhalt einer IRD Steuernummer. Und ohne dieses erhaltet ihr kein Gehalt.

Die Informationen dieses Artikels basieren auf unseren Erfahrungen, den Webseiten der Banken und auch auf den Antworten, die wir von einigen Banken auf unsere zahlreichen, in Vorbereitung für diesen Artikel gestellten Fragen bekommen haben.

Založení bankovního účtu na Novém Zélandu

Überblick  über die neuseeländischen Banken

Die meisten Banken bieten ein kostenloses Bankkonto mit Bankkarte an. Zu den größten Banken gehören  ANZ Bank , ASB , BNZ , Kiwibank und Westpac . Zwischen den angebotenen Dienstleitungen der einzelnen Banken gibt es keine großen Unterschiede, erwähnenswert ist jedoch folgendes:

  • Bei der ANZ Bank und KiwiBank könnt ihr euer Konto online und somit direkt aus Deutschland einrichten und die Kontokarte anfordern. Dies ermöglicht euch im voraus, über TransferWise oder auf andere Weise, Geld auf euer Konto zu überweisen. Jedoch hilft euch das nicht bei der Beantragung der IRD Steuernummer, da ihr dafür eine aktives Konto benötigt d.h. ein Konto das Ein- und Auszahlungen ermöglicht. Um euer online eingerichtetes Konto vollständig zu aktivieren (sodaß ihr Geld von eurem Konto abheben könnt) müßt ihr eine Filiale der Bank aufsuchen. Der Vorteil ist jedoch, daß ihr bei dem Besuch in der Filiale auch direkt eure Kontokarte erhaltet und nicht noch auf diese warten müsst.
  • Auch die ASB Bank ermöglicht es, ein Konto online zu eröffnen, jedoch muß man innerhalb von sieben Tagen eine Filiale  aufsuchen, um seine neuseeländische Adresse zu bestätigen. Daher ist dies nicht unbedingt die vorteilhafteste Variante, wenn ihr plant, euer Konto vor Abreise einzurichten.
  • Westpac Konten bieten zusätzlich eine Debitkarte an, mit der ihr durch eure Einkäufe Punkte (Airpoint Dollar) für das Treueprogramm von Air New Zealand sammeln könnt. Für diese Punkte könnt ihr u.a Flugtickets kaufen. Die meisten anderen Banken bieten die Teilnahme am Air New Zealand Treueprogramm erst  in Zusammenhang mit Kreditkarten an.
  • BNZ bietet ebenfalls die Möglichkeit ein online-Konto einzurichten, jedoch waren sie nicht sehr kommunikativ als wir diverse Details wissen wollte. Aus diesem Grund würden wir diese Bank nicht empfehlen.
  • Banken bieten von Zeit zu Zeit eine kostenlose Kreditkarte für das erste Jahr an. Wenn ihr  die Kriterien für den Erhalt einer Kreditkarte erfüllt, lohnt sich das durchaus. Wenn ihr zuerst mit Kreditkarte bezahlt, könnt ihr in der Zwischenzeit große Beträge auf dem Sparkonto verzinsen. Darüber hinaus bieten einige Karten die Teilnahme am Treueprogramm von Air New Zealand oder der australischen Fluggesellschaft Qantas an, wodurch ihr  mit euren Ausgaben Punkte sammeln könnt.
  • Zusammen mit dem Girokonto lohnt es sich auf jeden Fall ein Sparkonto zu eröffnen, da man unter bestimmten Voraussetzungen hier Zinsen gutgeschrieben bekommen kann. Aktuelle Zinssätze sind auf den Webseiten der einzelnen Banken zu finden.

Eröffnung eines Kontos

Sobald ihr entschieden habt, bei welcher Bank ihr euer Konto eröffnen möchtet und welche Art des Kontos für euch am vorteilhaftesten ist, könnt ihr online oder direkt bei der Bank das Konto anlegen. Selbst wenn ihr euer Konto online eröffnet habt, ist es notwendig, eine Filiale der Bank persönlich zu besuchen, da diese dazu verpflichtet ist, eure Identität bei einem persönlichen Besuch zu überprüfen. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben, um Geldwäsche zu verhindern.

Eröffnung eines Bankkontos Online

Diese Option ermöglicht eine großzügige Zeitspanne zwischen der Einrichtung des Kontos online und dem Besuch in der Bankfiliale und wird von ANZ und Kiwibank angeboten. Wenn ihr das Konto online noch vor der Abreise einrichtet, reicht die Angabe der Adresse eures jetzigen Hauptwohnsitzes.

Unsere Empfehlung ist eindeutig, ein Konto bei ANZ anzulegen. Die online Einrichtung ist um vielfaches einfacher, zudem könnt ihr im Ausland von ANZ Geldautomaten kostenlos Geld abheben (Australien, Pazifik, Vietnam, Thailand usw.). Wir wissen auch von Fällen, in denen Karten von ANZ Karten in Asien kopiert wurden und erhebliche Summen an Geld abgehoben wurden. Die Bank selbst hat die Situation erkannt und innerhalb einer Woche das illegal abgehobene Geld zurückerstattet.

Zum Ablauf der Kontoeröffnung:

ANZ

  1. Füllt das Bewerbungsformular auf der Webseite der Bank aus.
  2. Innerhalb von wenigen Tagen erhältst du von ANZ einen Bescheid per email, in dem du um eine elektronische Kopie der folgenden Dokumente gebeten wirst:
    • Beglaubigte Kopie des Reisepasses (Foto- und Namensseite)
    • Kopie der neuseeländischen Visa
    • Steuerwohnsitzformular (dies wird von der Bank per email zugesandt und muß ausgefüllt werden) –  Vorsicht: hier kann man offensichtlich nicht ausschließlich Neuseeland angeben, wenn man gleichzeitig längere Zeit in einem anderen Land verbracht, dort erwerbstätig und steuerpflichtig war. Es wird außerdem nach der persönlichen Steuer-Identifikationsnummer gefragt.
    • AdressnachweisAls Bestätigung kann ein Bankkontoauszug mit eurer aktuellen Adresse (kein Postfach) oder auch eine Stromrechnung dienen. Das Dokument sollte das Original sein, wenn möglich mit englischer Übersetzung. Zu diesem Zeitpunkt akzeptiert die Bank eine deutsche Adresse, jedoch wird die Angabe einer neuseeländische Adresse erforderlich, sobald ihr das Konto aktivieren wollt.
    • Alle diese Informationen, zusammen mit Angaben über Beschäftigung und Wahl der Stadt und der entsprechenden Bankfiliale, in der eure Identität nach eurer Ankunft überprüft wird, müssen per email an die Bank zurückgemeldet werden.

3. Nach der Ankunft in NZ geht ihr zur Bankfiliale um folgendes vorzulegen:

  • Reisepass
  • Adressnachweis

Welches ANZKonto wählen?

Das “Go”-Konto ist gebührenfrei, unabhängig vom Kontostand. Für einen Working Holiday inNeuseeland, in dem man nicht jeden Monat Geld verdient, ist dies ist wohl die beste Lösung.
Das “Freedom” Konto erhebt eine monatliche Gebühr von 5 NZD, für einen Kontostand von weniger als 2500 NZD

Der Nachteil des “Go” Kontos gegenüber “Freedom” ist, daß ihr für eine internationale Visakarte 10 NZD zahlen müßt (EFTPOS Karte für Zahlungen in Neuseeland ist kostenlos). Die Visakarte beim “Freedom” Konto ist kostenlos.

Kiwibank

  1. Füllt das Bewerbungsformular auf der Website der Bank aus.
  2. Schickt das ausgefüllte Antragsformular, die gescannte Kopieeures Reisepasses sowie des Adressnachweises  in Deutschland noch vor dem Abflug per email zurück.
  3. Nach der Ankunft in Neuseeland zeigt ihr euren Pass in der Bankfiliale vor und aktiviert das Konto.
    Co zařídit po příletu na Nový Zéland

Eröffnung eines Bankkontos bei einer Filiale

Nach Vorlage eures Reisepasses und des Nachweises eures Wohnsitzes (dh. proof of adress) könnt ihr ein Konto in der Filiale einrichten lassen. Jedoch müßt ihr damit rechnen, daß ihr einige Tage warten müßt, bis ihr die Kontokarte erhaltet.

Nachweis der Adresse zum Zweck der Eröffnung eines Bankkontos

Jede Bank hat ihre eigenen Bestimmungen, welche Dokumente akzeptiert werden. Allgemein sollte ein Kontoauszug, eine Stromrechnung, ein offizielles Dokument eines neuseeländischen Amtes mit eurer Adresse (z.B. NZ Immigration) dazu ausreichend sein. Das Dokument sollte nicht älter als drei Monate und idealerweise in Englisch sein.

Laßt euch nicht dazu verführen, viel Geld an Hotels oder Hostels zu zahlen, um einen Adressnachweis ausgestellt zu bekommen. Wenn ihr einen einfachen Nachweis eurer NZ Adresse benötigt, könnt ihr dies über RealMe (ein online Service des neuseeländischen Innenministeriums) beglaubigen lassen. Innerhalb von 3-5 Werktagen solltet ihr einen Brief erhalten mit dem Bestätigungscode, den ihr danach bei der Bank vorlegt.

Manche Banken sind auch bereit, euch direkt per Post einen Brief an die von euch angegebene Adresse zu schicken und wenn ihr diesen Brief dann mitbringt, wird diese Adresse bestätigt. Dies hängt jedoch von der individuellen Vereinbarung mit dem  Bankangestellten ab. Diesen Tip erhielten wir von der ASB Bank, als wir dieser mehrere Fragen bezüglich des Adressennachweises in Vorbereitung für diesen Artikel gestellt haben.

Zusammenfassend – solltet ihr ein Konto bei ANZ oder Kiwibank anlegen wollen, reicht ein Nachweis über eure deutsche Adresse – vor allem wenn ihr das Konto online vor Abflug beantragt.

 

IRD: Wie kann man eine Steuernummer beantragen?

Wenn ihr in Neuseeland arbeiten wollt, werdet ihr irgendwann mit der Frage nach einer IRD Steuernummer konfrontiert. In unserem Artikel findet ihr eine ausführliche, am 27. Februar 2017 aktualisierte Anleitung dafür, wie man die IRD Nummer online beantragen kann. Der Vorteil dabei ist, daß ihr innerhalb von zwei Werktagen schon eure Steuernummer erhaltet.

Was ist eine IRD Nummer und warum braucht man diese?

Die neuseeländische Finanzbehörde (IRD = Inland Revenue Department) schreibt es vor, daß jeder Arbeitnehmer im Lande registriert ist und eine Steuernummer erhält, die IRD-Nummer. Diese Registrierung setzt den individuellen Steuersatz fest, an den sich der Arbeitgeber halten muß und dementsprechend die Steuern an das Finanzamt abführt. Solltet ihr also planen, in Neuseeland zu arbeiten, dann ist es wichtig, die Dokumente rechtzeitig vorzubereiten, die zur Beantragung einer IRD Nummer benötigt werden.

Die Annahme, daß man eine IRD-Nummer vor Arbeitsantritt benötigt, ist nicht ganz korrekt. Vorübergehend könnt ihr auch vor dem Erhalt der IRD-Nummer arbeiten, solange ihr deren Beantragung in die Wege geleitet habt. Allerdings bedeutet dies, daß die Bezahlung eures Lohnes vom Arbeitgeber entweder verschoben werden muß oder daß euch der Spitzensteuersatz von 45% abgezogen wird

IRD: Wie kann man eine Steuernummer beantragen?

Wie man die IRD Steuernummer Schritt für Schritt beantragt

1. Legt euch ein Bankkonto an

Ausländer müssen vor der Beantragung der IRD Steuernummer ein voll funktionsfähiges Bankkonto in Neuseeland eröffnen. Unter voll funktionsfähig versteht sich ein Bankkonto, das Ein- und Auszahlungen ermöglicht. Mehr Informationen zu diesem Thema könnt ihr in unserem Artikel Eröffnung eines Bankkontos finden. Auf jeden Fall empfehlen wir, die Möglichkeit zu nutzen, das Bankkonto noch vor der Abreise anzulegen.

2. Bestätigung für ein voll funktionsfähiges Bankkonto

Damit euer Bankkonto voll funktionsfähig wird, ist ein Besuch in einer Bankfiliale nötig. Hier wird eure Identität überprüft, unter anderem um ein mögliches Risiko der Geldwäsche auszuschalten. D.h. auch wenn ihr im voraus per Internet ein Konto eröffnet, ist dies noch nicht voll funktionsfähig! Zwar könnt ihr Geld überweisen, jedoch erst nach der Bestätigung beim Besuch einer Filiale könnt ihr Geld abheben.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Bestätigung über ein voll funktionsfähiges Bankkonto zu erhalten. Hier die zwei einfachsten::

  • Holt euch einen Kontoauszug von eurem neuseeländischen Konto, auf dem mindestens eine Ein- und eine Auszahlung ersichtlich sind. Beachtet dabei, daß die Summe der Beträge der Ein- und Auszahlung unterschiedlich sein müssen.
  • Ein etwas schnellerer Weg ist, eine Bestätigung der Bank einzuholen, darüber daß euer Konto voll funktionsfähig ist (fully functional bank account) oder das es sich um ein aktives Konto handelt (active bank account).

3. Beantragung der Steuernummer

Beantragungen könnt ihr online (neu) oder in einer Niederlassung der New Zealand Post einreichen.

Für die Beantragung ist folgendes notwendig:

  1. Kopie des Reisepasses – Seite mit Foto
  1. Kopie des NZ Visums – ausgedrucktes elektronisches Visum für die Beantragung bei der Post oder Antragsnummer des Visums für die online Beantragung.
  1. Nachweis eurer aktuellen oder letzten verfügbaren Adresse – ausreichend ist der neueste Kontoauszug, Telefonrechnung, Stromrechnung oder Personalausweis. Auch eure letzte Adresse in Deutschland kann verwendet werden.
  1. Nachweis eines voll funktionsfähigen Kontos in Neuseeland (siehe oben).

Hinweis:  Im Formular, online wie auch im Papierformat, ist ein Punkt: „your tax identification number from your country of origin or a reason why you do not have one“. Das bedeutet, ihr müßt eure Steuernummer aus eurem Heimatland vorlegen, oder, wenn ihr keine besitzt, einen Grund angeben, weswegen ihr keine habt.

Online Beantragung

Die IRD Steuernummer könnt ihr online auf Inland Revenue beantragen. Der Vorteil ist, daß ihr innerhalb von zwei Werktagen per Mail oder SMS die IRD Nummer erhaltet.

Einreichung des Antrags bei der Post

Das Formular welches ihr ausfüllen müsst ist, heißt IR742. Dieses könnt ihr entweder herunterladen oder direkt bei der Post erhalten. Bringt die oben genannten Dokumente für die Beantragung mit. Diese werden auf Vollständigkeit, sowie auch auf Übereinstimmung mit dem Original geprüft (z.B. beim Reisepaß). Vergeßt daher nicht, die Originale mitzunehmen. Die IRD Nummer erhaltet ihr innerhalb von 8-10 Werktagen per Post an die von euch angegebene Adresse.

Liste der Postämter und Öffnungszeiten

Hinweis für Inhaber eines resident Visums

Wenn ihr in Neuseeland mit einem Resident Visum reist und die IRD Nummer beantragt, braucht ihr kein voll funktionsfähiges Bankkonto nachweisen. Beantragen könnt ihr sie direkt online auf Inland Revenue oder bei der Post, indem ihr das Formular IR595 ausfüllt.

Autoverkauf in Neuseeland

Ihr verlasst Neuseeland und möchtet euer Auto verkaufen? Ihr bleibt, möchtet euer Auto verkaufen aber gleichzeitig ein neues kaufen? In diesem Artikel erfahrt ihr, wo ihr Käufer findet, wie viel Geld ihr bekommen könnt und welche Formalitäten dabei abzuschließen sind.

Wo findet man Käufer?

Im Internet

Die beliebtesten Webseiten der Käufer von Gebrauchtwagen sind trademe.co.nz und turners.co.nz .

Trademe ist die neuseeländische Parallele zu Ebay, auf der alles einschließlich Fahrzeuge, Boote und Immobilen verkauft wird. Fahrzeuge werden hier sowohl von Händlern wie auch von Privatpersonen angeboten. Ihr könnt dabei wählen, ob ihr euer Fahrzeug zu einem Festpreis anbieten oder per Auktion versteigern wollt. Letzteres könnte einen äußerst guten Preis erzielen, seid ihr euch jedoch dessen nicht sicher, so empfehlen wir aus eigener Erfahrung,  das Auto eher zu einem festen Preis zu verkaufen. Potenzielle Käufer werden euer Inserat sehen und sich bei euch melden, um eine Probefahrt zu vereinbaren und direkt über den Preis zu verhandeln.

Das Veröffentlichen von Inseraten auf dieser Webseite ist nicht die billigste, allerdings könnt ihr sicher sein, daß sehr viele Leute sie sehen werden. Rechnet aber auch mit Telefonaten von Spekulanten. Sie werden nach erheblichen Rabatten Fragen und anbieten, das Fahrzeug “noch heute und in bar” zu bezahlen. Außerdem werden sie herausfinden, was euer Mindestpreis ist. Also seid darauf vorbereitet!

Nissan Wiingroad

Tip: Wenn ihr ein Wohnmobil über Trademe verkaufen wollt, so erwähnt das im Titel der Anzeige. In der non-self contained Kategorie verirren sich nämlich häufig Angebote für Wohnwagen. Anzeigen erscheinen häufig so, als würde es sich z.B. um einen 8-Personen Wagen oder ein zum Wohnwagen umgebautes Auto handeln. Wie ihr feststellen werdet erstellt Trademe die Titel der Inserate automatisch und dies kann nicht mehr geändert werden. Es ist wichtig, das Feld “Model Detail” zu verwenden, dort könnt ihr angeben, was ihr tatsächlich verkauft, was dann in der Titelzeile angezeigt wird.

Turners bietet die Möglichkeit, das Fahrzeug gegen Bargeld einzulösen, um es dann selbst zu verkaufen, oder es durch ihre Auktion versteigern zu lassen. Auf der Webseite werden Details eures Fahrzeugs, Auktionsdaten und der erwartete Preis veröffentlicht. Sie bietet ferner auch Einsicht in vergangene Auktionen, wodurch Verkaufspreise von Fahrzeugen gleichen Typs und Jahrgangs ersichtlich werden. Rechnet jedoch damit, daß Turners eine Gebühr an den Verkäufer und Käufer erhebt, wodurch der Gesamterlös des Autoverkaufs deutlich niedriger ausfallen kann als durch einen direkten Verkauf.

Auch auf Facebook könnt ihr euer Fahrzeug in verschiedenen Gruppen von Reisenden in Neuseeland zum Verkauf anbieten.

Auf Automärkten

Eine weitere Möglichkeit bieten die sogenannten Car Fairs, also Automärkte, die am Wochenende in den größeren Städten stattfinden. Diese funktionieren in der Regel so, daß jeder, der sein Auto zu verkaufen möchte, dieses gegen eine Gebühr ausstellen kann. Potenzielle Käufer können sich die Fahrzeuge anschauen, Fragen stellen, ausprobieren und gegen eine Gebühr den technischen Zustand durch einen unabhängigen Mechaniker überprüfen lassen.

Details zu den Automessen in Auckland und Christchurch:

Auckland Automesse

Christchurch Automesse

Was ihr vor dem Verkauf wissen solltet

Wann verkaufen

Automärkte fangen vor allem im Frühsommer an zu blühen. Dies ist die Zeit, zu der viele Backpacker in Neuseeland ankommen mit der Absicht, das Land per Auto zu bereisen. Dieser Trend zeigt sich bei Wohnmobilen am deutlichsten. Im März hingegen sinkt die Nachfrage und somit auch der Preis. Viele Backpacker reisen vor dem Winter ab und versuchen, ihr Fahrzeug wieder zu verkaufen. Der Termin des Rückflugs läßt oft einen Zeitdruck entstehen, was zur Folge haben kann, daß sie den Preis senken müssen, um das Fahrzeug zu verkaufen.

Pflichten des Verkäufers

Wenn ihr in Neuseeland das Fahrzeug als Privatperson verkauft, sollte dessen WoF (technische Untersuchung) mindestens einen Monat vor Verkauf erfolgreich durchgeführt worden sein. Wenn diese Bedingung nicht erfüllt ist, so solltet ihr dem Käufer klar verständlich machen, daß ihr das Fahrzeug als “as is, where is” verkauft. Also genau in dem Zustand, indem dieser es gesehen hat, nicht mehr und nicht weniger. Insbesondere bei älteren Fahrzeugen sind die Käufer es so gewöhnt.

Muß eine Garantie ausgestellt werden?

Als Privatverkäufer müßt ihr dem Käufer keine Garantie bieten. Probleme könnt ihr jedoch bekommen, wenn ihr während oder vor dem Verkauf falsche oder irreführende Informationen weitergebt.

Preisermittlung und Preisverhandlungen

Den Wert des Fahrzeugs zu ermitteln ist keine leichte Aufgabe. Natürlich ist euer Ziel, einen möglichst hohen Preis für euer Fahrzeug zu bekommen, allerdings kann dies potentielle Interessenten vom Kauf abhalten. Laßt euch von Trademe leiten und vergleicht die Preise von Fahrzeugen gleicher Art, Alter und gleichem Kilometerstand. Beachtet dabei den Verkaufsort sowie das Alter des Inserats, da aufgrund unterschiedlicher Nachfrage die Preise z.B. zwischen Dunedin und Auckland stark variieren. Je älter die Anzeige ist, desto wahrscheinlicher ist der Preis zu hoch angesetzt. Weitere Faktoren zur Preisermittlung sind: der ursprüngliche Kaufpreis, wie lange ihr im Besitz des Fahrzeuges wart und wie viel Geld ihr für Reparaturen und Wartungen seither investiert habt.

Die Käufer werden versuchen, den Preis zu verhandeln und somit wird erwartet, daß ihr einen gewissen Rabatt einräumt. Bereitet euch darauf vor, bevor ihr den Preis festsetzt. Da mit einem Rabatt gerechnet wird, wird ein etwas höherer Preis nicht von einer Besichtigung und Probefahrt abhalten.

vyhled z campervanu

Der Verkaufsprozess

Besichtigung und Probefahrt

Rechnet damit, daß ein Interessent das Auto zunächst besichtigen und Probe fahren möchte. Und auch wenn Neuseeland voller netter Leute ist, so solltet ihr die Situation nie unterschätzen und niemanden allein mit eurem Wagen fahren lassen. Zieht am besten den Schlüssel aus der Zündung, bevor ihr den Fahrersitz tauscht. Es gab Fälle, in denen das Auto wegfuhr, noch bevor der Besitzer auf dem Beifahrersitz Platz nehmen konnte…

Vertrag

Der Inhalt des Verkaufsvertrags hängt hauptsächlich von den Anforderungen des Käufers ab. Als wir unser Auto einem neuseeländischen Polizisten verkauften, reichte ihm eine kurze Erklärung mit Unterschrift, daß er das Auto bezahlt hat. Als wir unser Auto kauften, zogen wir es vor uns bestätigen zu lassen, daß der Verkäufer der alleinige Eigentümer des Fahrzeuges sei, daß auf dem Auto keine Schulden lasten, daß er von uns 100% des Kaufpreises erhalten hat und daß das Fahrzeug nun in unseren Besitz übergegangen sei. Das alles kann auf einem formlosen Blatt Papier geschehen, sollte aber Datum, Unterschrift und Fotokopie des Führerscheins vorweisen.

Falls ihr das Fahrzeug mit einer WoF, die älter als ein Monat ist, verkaufen wollt, so ist es in eurem besten Interesse in dem “Vertrag” hinzuzufügen, daß der Verkauf unter der Bedingung “as is, where is” vollzogen wird. Laßt euch den Vertrag auch vom Käufer unterschreiben und behaltet eine Kopie (oder zumindest eine Fotografie des Originals auf dem Handy).

Während der Verhandlungen, kann der Käufer einen Nachweis verlangen, daß das Fahrzeug auf euren Namen registriert ist. Auf der  NZ Transport Agency  Webseite könnt ihr dies gemeinsam überprüfen. Hat der Käufer wenig Erfahrung mit Autokäufen in Neuseeland, so könnt ihr ihm darüber hinaus belegen, daß das Fahrzeug nicht  als gestohlen gemeldet  ist, eine faire Geste! Gegen eine Gebühr könnt ihr kontrollieren, daß an dem  Auto keine Schulden gebunden sind (z.B. daß an dem Auto kein Pfandrecht einer Leasing Gesellschaft hängt).

Zahlung

Zu den sichersten Zahlungsmethoden gehören:

  • Barzahlung des vollen Kaufpreises
  • Überweisung durch die gleiche Bank, bei der die Zahlung sofort gutgeschrieben wird und gleichzeitig im online Banking überprüft werden kann

Wenn ihr während der Bezahlung direkt das Fahrzeug übergebt, so versucht Überweisungen zwischen verschiedenen Banken zu vermeiden, da ihr nicht sofort sehen könnt, ob die Zahlung gutgeschrieben wurde. Auch Wochenenden und staatliche Feiertage solltet ihr vermeiden, da die Zahlungen rückwirkend aufgehoben werden können, weil die Banken die Zahlungen erst am nächsten Werktag bearbeiten.

Akzeptiert auch keine persönlichen Schecks, denn diese können gefälscht oder nicht abgedeckt sein. Sollte sich keine andere Methode anbieten, so geht zur Sicherheit vor der Übergabe des Fahrzeugs mit dem Scheck zur Bank und vergewissert euch, daß dieser gedeckt ist.

Vermeldung des Verkaufs bei der NZ Transport Agency

Käufer und Verkäufer müssen unabhängig voneinander die NZ Transport Agency über die Transaktion informieren. Personen mit neuseeländischem Führerschein können ihren Teil der Transaktion online (Formular für den VerkäuferFormular für den Käufer) vermelden.

Verfügt der Käufer bzw. Verkäufer nicht über einen neuseeländischen Führerschein, so kann diese Transaktion bei der Post erledigt werden. Für den Verkäufer ist dies einfacher. Dieser mu- das Formular MR13A (bei jedem Postamt erhältlich) ausfüllen, in einen Umschlag geben und an die angeführte Adresse verschicken. Der Käufer hingegen muss das Formular MR13B ausfüllen und persönlich bei der Post oder einer Geschäftsstelle der AA abgeben. Um die Identität zu überprüfen wird euer Pass benötigt. Die Gebühr für diese Transaktion kostet etwa NZ$ 9. Auf jeden Fall empfehlen wir euch, sicherzustellen, daß der Käufer sich tatsächlich anmeldet, da ihr sonst für dessen Bußgelder usw. aufkommen müßt.

 

Handy und Internet

Neuseeland erstreckt sich über eine Fläche von 268.000 Quadratkilometern, allerdings leben hier nur 4.65 Mio Einwohner. Bei einer derart geringen Bevölkerungsdichte ist die Mobilfunk-Abdeckung nicht gerade ideal. Rechnet also damit, daß es in abgelegenen Gebieten der freien Natur teilweise keinen Mobilempfang oft gibt. Dennoch erleichtert euch die neuseeländische SIM-Karte das Leben um einiges und daher lohnt es sich auf alle Fälle eine zu kaufen, unabhängig von der Dauer eures Aufenthaltes.

NZ SIM Karten

In Neuseeland gibt es drei Hauptanbieter: Spark2degrees und Vodafone.

Spark steht auch hinter dem virtuellen Betreiber Skinny, der Prepaid Dienste anbietet. Die Tarifangebote sind ähnlich derer in Deutschland. Angeboten werden sogenannte prepaid SIM Karten, bei denen ihr das Konto aufladen und dann verwenden könnt. Auch könnt ihr von dem Guthaben ein monatliches Abonnement bezahlen, das ähnlich wie ein im Nachhinein zu zahlender Tarif funktioniert (Pay Monthly Plan). Eine weitere Möglichkeit ist der klassische monatliche Tarif.

Tipp:

Einige Handys funktionieren möglicherweise in den neuseeländischen Netzen der Mobilfunkanbieter nicht sehr gut. Grund dafür kann sein, daß euer Handy nur für bestimmte Regionen geeignet ist oder nicht genügend Unterstützung des Mobilfunkbetreibers in den Netzwerken hat.

Wird euer Handy im Netz Skinny funktionieren? Überprüft es hier. Dies ist zwar nur ein Richtwert ohne Garantie, aber ist in der Regel recht zuverlässig.

Wird euer Handy in den Netzen von 2degrees oder Vodafone funktionieren? Wenn es nicht für bestimmte Regionen blockiert ist, so sollte es kein Problem geben, solange folgende Standards unterstützt werden: GSM-900 (2G), UMTS-900 / UMTS-2100 (3G) a LTE-1800 (4G). Dies findet ihr heraus, wenn ihr die technischen Voraussetzungen eures Mobiltelefons überprüft. Zum Beispiel auf gsmarena.com, es reicht den Typ eures Handys zu finden und den Abschnitt Netzwerk zu öffnen.

Leistungen

Gesamt gesehen bietet wohl Spark die beste Leistung und somit auch Skinny, welches das Netz von Spark mitbenutzt. Nicht ganz so gut sind 2degrees und Vodafone. Jedoch waren wir auch schon an vielen Orten, an denen Spark kein Netz hatte, während Vodafone und 2degrees Nutzer fröhlich telefonierten. Falls ihr im voraus schon wißt, in welcher Gegend ihr euch am meisten aufhalten werdet (Wohnen, Arbeiten usw.), überprüft im Internet die einzelnen Anbieter und wie ihre Netze in den Ortschaften vertreten sind.

Prepaid Karten

Was die Kosten der Leistungen betrifft, so beträgt bei Skinny die monatliche Abonnementgebühr NZ$ 16 und bietet 150 Freiminuten in alle Netze, unbegrenzte SMS Nachrichten für Neuseeland und Australien und 1 GB Internetdaten, bei 2degrees werden euch NZ$19 berechnetVodafone stellt für NZ$19 nur 750 Megabyte Daten zu Verfügung. Bei Spark erhaltet ihr für NZ$19 750MB Daten, 150 Minuten und unbegrenzte SMS jedoch nur für Neuseeland, nicht aber Australien. Jedoch habt ihr bei Spark zusätzlich ein Premium Abonnement für Spotify und 1 GB Wifi Internet täglich (steht in der Regel in der Nähe von Telefonzellen zu Verfügung).

Benötigt ihr mehr mobile Daten so lohnt sich die Skinny Direct Variante:  Für NZ$35 erhaltet ihr 3GB mobile Daten, unbegrenzte Anrufe und SMS für Neuseeland und Australien (oder die 10 GB Variante für $NZ50). Eine Neuheit ist der Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen, SMS und telefonieren für $NZ120. Bedingung für den Skinny Direct Dienst ist die Bereitstellung der Kreditkarte von der die monatlichen Zahlungen abgezogen werden. Der Service bietet zudem die Möglichkeit, von schon bestehenden Skinny SIM Karten zu wechseln.

Zur Erinnerung: Kauft ihr eine Reiseversicherung über DeutscheKiwis? Oder ihr habt unsere Dienste zur Autovermittlung benutzt? Dann habt ihr Anspruch auf eine kostenlose neuseeländische SIM Karte. Innerhalb von 14 Tagen nach Bestellung wird diese zu euch nachhause geschickt, inklusive Benutzungsanleitung und wie man sie online aufladen kann. Sobald ihr also in Neuseeland ankommt und aus dem Flugzeug kommt, könnt ihr sofort telefonieren und surfen wie die Einheimischen. Überprüft also, ob ihr die Bedingungen erfüllt, um eine SIM Karte von uns kostenlos zu erhalten!

Tarif

Möchtet ihr in Neuseeland langfristig verbleiben, so kann ein Standardtarif günstiger sein (Pay monthly plan), indem ihr Rechnungen am Ende des Abrechnungszeitraumes erhaltet. In dieser Kategorie gewinnt eindeutig 2degrees mit einem Preis von $NZ30 für 1GB mobile Daten, 300 Freiminuten und unbegrenzte SMS in alle neuseeländischen und australischen Netze. Für den selben Tarif zahlt ihr bei Vodafone $NZ40. Auch bei Spark bezahlt ihr für diesen Tarif $NZ40, jedoch ohne Freiminuten und SMS nach Australien. Allerdings mit Premium Abonnement bei Spotify und 1GB Wifi Internet täglich  (steht in der Regel in der Nähe von Telefonzellen zu Verfügung).

Alle oben genannten Tarife sind ohne Vertragsbindung da wir nicht erwarten, daß ihr euch vor oder direkt nach eurer Ankunft in Neuseeland an einen zwei Jahresvertrag binden möchtet.

Unsere Empfehlung

Der folgende Vergleich ist rein subjektiv, also betrachtet den folgenden Abschnitt rein als unsere Erfahrungen und Meinung:

Was Netzwerkfunktionalität und Kundenbetreuung betrifft so waren wir mit 2degrees am zufriedensten. Diese erhielten auch im Jahr 2016 eine Auszeichnung für die zufriedensten Tarifkunden. Den gleichen Preis erhielt Skinny für Prepaid-Kunden. Der Kundendienst bei Spark war leider oft überlastet, was die Kommunikation und Klärung von eventuellen Problemen recht schwierig gestaltete. Bei Vodafone hatten wir nach Ankunft Internet für unser Tablet, dieses hat in Auckland jedoch nicht immer zuverlässig funktioniert.

Zusammenfassung

Zusammenfassend empfehlen wir eindeutig Skinny mit der besten Abdeckung und den besten Preis. Als zweite Option 2degrees, welches wir für den Fall empfehlen falls Skinny nicht kompatibel mit eurem Mobiltelefon ist und ihr momentan nicht plant euch ein anderes anzuschaffen.